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Willkommen zu Hause: Licht in Flur und Diele

Flur und Diele fristen nicht selten ein mehr oder weniger stiefmütterliches Dasein innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses. Dabei vermitteln gerade diese Räume einen ersten Eindruck. Mit etwas Liebe zum Detail und den richtigen Leuchten, werten Sie Ihren Eingangsbereich im Haus gekonnt auf.

Auch für die Bewohner selbst sind Diele und Flur mehr als nur eine Schleuse zwischen drinnen und draußen. Hier ist in aller Regel die Garderobe mit zugehörigem Spiegel untergebracht. Hier bereiten wir uns auf „draußen“ vor, kontrollieren ein letztes Mal den Sitz der Kleidung und der Frisur, stellen uns mental auf das ein, was uns erwartet. Ein liebloser, kahler und dazu noch schlecht beleuchteter Flur mit Abstellkammer-Charme ist weder geeignet, uns positiv zu stimmen, noch uns willkommen zu heißen, wenn wir nach Hause kommen.

Dabei ist es gar nicht so schwer, auch in diesen Durchgangszimmern eine Atmosphäre zu schaffen, die schon beim Eintreten gute Laune macht. Schöne Möbel, angenehme Farben an den Wänden und ein wohnlicher Bodenbelag tragen viel zu einer positiven Gestaltung bei. Vor allem aber macht geschickt gesetztes Licht aus jedem Eingang ein Entrée und aus jedem Flur eine Passage.

Da Flur und Diele in erster Linie dem Durchgehen dienen, muss die Allgemeinbeleuchtung ausreichen, um Stolperfallen, wie z.B. Taschen, Schuhe oder sonstige Gegenstände, sofort zu erkennen. Die Art der Leuchten richtet sich hier nach der Flurgestaltung. In langen, schmalen oder verwinkelten Fluren bieten sich in regelmäßigem Abständen Strahler, Downlights, flache Wandleuchten oder Wandfackeln an. Auch Seil- oder Stromschienensysteme sind eine Alternative, da durch ihre verschiebbaren Strahler eine zielgerichtete Beleuchtung von Gemälden oder sonstiger Dekoration ermöglicht wird. Die Beleuchtung des Flurs oder der Diele mithilfe von Bewegungsmeldern nur bei Bedarf einzuschalten, spart viel Energie und ist sehr praktisch und bequem.

In hohen Altbauwohnungen mit ihren oft großzügigen und quadratischen Eingangsbereichen darf es auch mal ein Kristalllüster sein, der die herrschaftliche Atmosphäre des Eingangsbereichs unterstreicht.

Ob Leuchten mit Halogen-, Energiespar- oder LED -Leuchtmitteln bestückt werden, ist von der täglichen Brenndauer abhängig zu machen. Daneben ist es Geschmacksache. Bei hoher Brenndauer sind auf jeden Fall LED-Leuchtmittel zu empfehlen, die sehr energiesparend sind und eine hohe Lebensdauer aufweisen.

Sofern Bewegungsmelder zum Einsatz kommen, sollten Leuchtmittel gewählt werden, denen ständiges Ein- und Ausschalten nichts ausmacht und die sofort nach dem Einschalten die volle Helligkeit bieten.

Der Farbton des Lichts kann variieren. Auf jeden Fall sollte die Allgemeinbeleuchtung genügend Helligkeit sicherstellen.

Während die Allgemeinbeleuchtung für ausreichend Helligkeit sorgt, zaubern Akzentleuchten erst die richtige Stimmung und Atmosphäre in einen Raum. In langen schmalen Fluren können Wandeinbauleuchten oder in den Boden eingelassene Einbauleuchten zusätzlich Highlights setzen. Aber auch durch eine indirekte Beleuchtung kann Ihr Eingangsbereich weiter verschönert werden.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und der gewünschten Wirkung. Während Wandleuchten auch tagsüber ein dekoratives Element in Ihrem Eingangsbereich darstellen, entfalten Einbauleuchten erst eingeschaltet ihre volle gestalterische Wirkung.

Im Flur angebrachte Bilder oder Kunstwerke lassen sich oft am besten durch Bilderleuchten in Szene setzten.

Zu den eher praktisch-funktionalen Lichtquellen im Flur gehört die Garderoben- und Spiegelbeleuchtung. Für die Garderobe können zusätzlich zur Allgemeinbeleuchtung z.B. Leuchten mit Bewegungsmelder zum Einsatz kommen. Auch LED-Leisten, die ähnlich einer Beleuchtung unterhalb von Regalfachböden angebracht werden, können praktikabel sein und Akzente setzen. Generell gilt für Möbelleuchten, dass sie mit dem Brandschutzsymbol „M“ gekennzeichnet sein müssen, um Brandgefahr durch Überhitzung auszuschließen.

Abgerundet wird das Flur- und Dielenlicht durch die Spiegelbeleuchtung, die den Betrachter gut ausleuchten, aber nicht blenden soll. Spiegelleuchten sollten deshalb über ausreichend Helligkeit verfügen und möglichst rechts und links vom Spiegel angebracht werden. Außerdem sollte man darauf achten, dass nicht andere Lichtquellen, zum Beispiel eine Deckenleuchte oder eine Wandleuchte auf der gegenüberliegenden Wand, im Spiegel reflektieren.

Mit ein bisschen Liebe zum Detail und gestalterischer Fantasie lassen sich mit einem solchen Beleuchtungsensemble auch die oft vernachlässigten „Durchgangszonen“ einer Wohnung angenehm gestalten.

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