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Von der Nasszelle zur Wellnessoase

Licht im Bad sorgt für gute Stimmung

Egal ob frühaktiv oder Morgenmuffel: Das Bad ist in aller Regel das Erste, was wir morgens zu Gesicht bekommen. Wie der Start in den Tag ausfällt, hängt ganz wesentlich davon ab, was uns dort erwartet.

Längst hat sich die Nasszelle vom rein funktionalen „Waschsalon“ zum Ort körperlicher Entspannung und Belebung gemausert. Dieser ganz private Wellnessbereich sorgt nicht nur für einen gelungenen Start in den Tag, er bietet nach getaner Arbeit auch ein intimes Refugium, in das wir uns zurückziehen können, um dem Alltagsstress zu entfliehen und neue Kraft zu tanken.

Das gelingt natürlich nur, wenn unser Bad mehr ist als eine Ansammlung wasserspeiender Installationen, die lediglich der körperlichen Hygiene dienen. Schöne Objekte, geschmackvolle Fliesen, nette Accessoires und nicht zuletzt eine stimmungsvolle Beleuchtung schmeicheln der Seele und beleben die Sinne. Die Größe des Bades ist dabei gar nicht so wichtig.

Ein gutes Lichtkonzept beginnt immer bei der Allgemeinbeleuchtung. Sie sorgt für eine möglichst komplette und helle Ausleuchtung des Raumes. Das heißt aber nicht, dass sie nach Betätigung des Hauptschalters eine Bahnhofshallen-Atmosphäre verursachen muss. Statt einer nackten Leuchtstoffröhre an der Decke, die alles in gleißendes Licht taucht, empfehlen sich Leuchten mit warmweißem Licht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einer schön gestalteten Hängeleuchte den Vorzug geben, oder ob Sie in eine abgehängte Decke eingebaute Halogenstrahler bevorzugen.

Für die morgendliche Toilette benötigen Sie natürlich eine spezielle Spiegelbeleuchtung. Zähneputzen mag ja auch im Schummerlicht funktionieren. Aber zum Rasieren oder zum Schminken braucht man ein Licht, das das Gesicht gut ausleuchtet ohne zu blenden. Das erreicht man nur mit speziellen Spiegelleuchten mit Opalglaskörpern, die oberhalb oder seitlich des Spiegels installiert sind. Strahler und Spots sind dafür denkbar ungeeignet.

Die dritte Komponente, die man bei der Lichtplanung im Bad auf keinen Fall vernachlässigen sollte, ist die atmosphärische Beleuchtung. Sie dient ausschließlich dazu, unser Wohlbefinden zu steigern und die Wellnessfunktion Ihres Bades bestmöglich zu unterstützen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob verspielte Lichtakzente durch LEDs in Decken, Wänden oder sogar im Fußboden bis hin zu weichzeichnender indirekter Beleuchtung ist erlaubt, was gefällt und was den ganz individuellen Vorlieben entspricht. Zaubern Sie mit Licht ganz nach Belieben eine schummrig-schöne Dampfbadatmosphäre oder ein farbenfrohes SPA-Erlebnis. Besonders komfortabel ist eine ferngesteuerte Beleuchtung, die sich bequem bedienen und – zum Beispiel durch Dimmen oder Farbwechsel – der ganz aktuellen Stimmung anpassen lässt.

Was auch immer Ihnen einfällt, um Ihr Bad zum Ort der Erholung und des Wohlbefindens zu machen, eines sollten Sie immer bedenken: Badleuchten müssen für die Nutzung in Feuchträumen geeignet und zugelassen sein. Das heißt, Leuchten im direkten Bereich von Dusche und Wanne müssen spritzwasser-, besser noch strahlwassergeschützt sein (Schutzart IP 64 bzw. IP 65) und dürfen nur mit Schutzkleinspannung bis 12 Volt betrieben werden. Die genauen Vorschriften für den Betrieb von Leuchten in Feuchträumen regelt die DIN VDE 0100 Teil 701.

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