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Sportveranstaltungen: Perfekte Beleuchtung ist dabei unerlässlich

Sportstätten, wie zum Beispiel Fußballfelder, Leichtathletikanlagen oder Eisstadien, benötigen für einen ungetrübten Sportgenuss auch auf Seiten der Fans jederzeit, vor allem in den Abend- und Nachtsstunden, eine adäquate Beleuchtung.

Besonders Schiedsrichterentscheidungen und genaue Messungen bei Wettkämpfen sowie Fernsehübertragungen bedürfen einer perfekten Ausleuchtung der Sportstätte mit ausreichender Helligkeit.

Die Beleuchtungsbedingungen sind z. B. bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) streng geregelt. Schließlich hängen Sieg oder Niederlage unter Umständen von einer korrekten Schiedsrichterentscheidung ab, auch im Bereich des Freizeitsports. Diese Regelungen betreffen vor allem die notwendige Beleuchtungsstärke von mindestens 800 Lux, wodurch harte Schlagschatten vermieden werden. Auch die Lichtfarbe sowie die Farbwiedergabeeigenschaften sind in diesen Regelungen festgelegt. Seit 1999 muss bei der Lichtplanung von Sportstätten und Stadien die europäische DIN-Norm EN 12193 beachtet werden, die die Sportstättenbeleuchtung regelt. Die Mindestwerte dieser Norm müssen sowohl bei Außen- als auch bei Innenanlagen eingehalten werden.

DIN EN 12193 – Beleuchtungsklassen

In dieser DIN-Norm gibt es verschiedene Beleuchtungsklassen, in denen die Beleuchtungsstärke, je nach Anforderung, festgelegt ist. Für das Training, den Schul- bzw. den Freizeitsport und für einfache Wettkämpfe gilt die Beleuchtungsklasse III (mindestens 75 Lux), zum Training von Leistungseinheiten sowie Wettkämpfen mittleren Niveaus die Beleuchtungsklasse II (mindestens 200 Lux) und für Wettkämpfe auf Hochleistungsniveau sowie für das vorherige Training Beleuchtungsklasse I (mindestens 500 Lux). Bei Live-Fernsehübertragungen wird eine Vielzahl von Leuchten mit besonders guter Farbwiedergabe benötigt, auch die vertikale Beleuchtungsstärke und die Lichtfarbe sind hier besonders wichtige Aspekte für eine perfekte Übertragung.

Leuchtenanordnung bei Sportplätzen

Bei der Wahl der Leuchten-Anlage ist maßgebend, ob der Platz lediglich zum Training oder auch für Wettkämpfe genutzt wird. Bei Trainingsplätzen ist eine Vier-Mast-Anlage ausreichend. Optimale Eigenschaften für die Ausleuchtung eines Wettkampfplatzes bietet eine Sechs-Mast-Flutlichtanlage. Die Sportplätze orientieren sich meist an der Größe eines Fußballfeldes (105 x 68 Meter). Die Masten für die Flutlichtausleuchtung müssen in ausreichendem Sicherheitsabstand zum Spielfeldrand aufgestellt werden (mindestens 1,5 Meter Entfernung). An diesen Masten werden dann – in einer Höhe, die sowohl für Spieler als auch für Zuschauer Blendfreiheit garantiert – breit- sowie asymmetrisch-strahlende Leuchten mit Halogendampflampen installiert. Schlagschatten lassen sich durch eine Anordnung der Lichtquellen an verschiedenen Stellen vermeiden. Das Licht kommt so aus verschiedenen Richtungen, was die Schlagschattenbildung vermindert.

Die Investition in ein adäquates Beleuchtungskonzept lohnt sich immer für den Sportverein, denn gerade im Profisport geht es bei Wettkämpfen mitunter um hohe Summen, die bei einer eventuellen Fehlentscheidung durch mangelhafte Beleuchtung verloren gehen.

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