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Licht am Billard-Tisch – die Kugeln nicht im Dunkeln rollen lassen!

Ob in der Bar, im Pausenräumen von Firmengebäuden oder daheim: Billard erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit. Während dieses Spiel, in dem es um das geschickte Einlochen der Kugeln geht, nicht selten als Zeitvertreib gespielt wird, ist Billard doch auch ein professioneller Sport, der von professionellen Billard-Spielern betrieben wird. Experten wissen dabei: Stimmt der Winkel nicht gradgenau oder wird eine Entfernung nur geringfügig falsch eingeschätzt, geht der Stoß daneben und die Kugel landet überall, nur nicht dort, wo sie landen soll. Was aber ist erforderlich, um Entfernungen und Winkel genau abzuschätzen? Ganz klar die Tiefenwahrnehmung – und die wird durch nichts so sehr bestimmt wie durch zwei gesunde Augen und eine perfekte Ausleuchtung der Spielfläche!

Perfekte Beleuchtung für den Billardtisch ohne Schlagschatten

Während man für zwei gesunde Augen nur wenig tun kann, sieht dies bei der Beleuchtung der Spielfläche schon wieder ganz anders aus. Doch was passiert, wenn man eine Punktlichtquelle (und nichts anderes sind Glühlampen, Halogenlampen, Energiesparlampen und LED-Lampen) über dem Tisch anbringt und diese die einzige Beleuchtung darstellt? Richtig: Unter den Gesetzen der Optik sorgt alles, was dem Licht im Wege steht dafür, dass in dem nicht erreichten Bereich starke Schlagschatten entstehen. Die Lösung muss also sein, mehrere Lichtquellen nebeneinander zu gruppieren, damit eine umfassende Ausleuchtung entsteht, die keine Schlagschatten zulässt. Erreicht wird dies (man möge es bei seinem nächsten Besuch einer gut ausgestatteten Bar beobachten) durch typische Billard-Hängeleuchten (oder Hängeleuchten allgemein) mit mehreren nebeneinander angeordneten Lichtquellen (die, passend zur Farbe des Billardtisches, oftmals mit grünen Lampenschirmen an Messing-Gestellen ausgestattet sind). Diese Hängelampen sorgen dafür, dass der Billardtisch einwandfrei ausgeleuchtet wird und keine Schlagschatten entstehen, da eine Lichtquelle die andere unterstützt.

Der Billardtisch im Zentrum des Lichts – zwei Vorteile

Zu hell darf es aber auch nicht sein. Zum Beispiel ist es vollkommen unpassend, einfach die gesamte Bar (also alles auch rund um den Spielbereich) in ein umfassendes Licht zu hüllen. Dass es durch eine typische Billard-Hängelampe auch nur im Bereich des Billardtisches heller wird, ist auch so gewollt. Denn zu einer Konzentration aufs Spiel – das wissen wiederum die Profis – darf man sich von nichts ablenken lassen. Wenn der Spieler also wahrnimmt, dass im Publikum jemand gähnt, die Augen verdreht oder ein Glas Bier verschüttet, so wird dies garantiert dazu beitragen, dass er die Kugel verfehlt. Eine auf den Billardtisch zentrierte Beleuchtung dagegen sorgt dafür, dass der Spielbereich heller erscheint und die Umgebung ausgeblendet wird (durch verringerte Helligkeit). Diesen Effekt möge man einmal im Restaurant beobachten: Jeder Tisch ist extra beleuchtet, alles andere tritt in den Hintergrund. Während dieser Effekt für eine gesteigerte Konzentration bei den Spielern sorgt, sorgt er beim Publikum wiederum dafür, dass die Aufmerksamkeit auf das im Lichtbereich liegende Geschehen gelenkt wird: auf das brisante Billardspiel!

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