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Haus und Hof vor Einbrechern schützen

In Deutschland wird alle zwei Minuten in ein Gebäude eingebrochen. Dabei passieren in den dunklen Herbst- und Wintermonaten zweimal so viele Einbrüche wie im Sommer. Das schwindende Tageslicht scheint Einbrecher geradezu magisch anzuziehen. Doch mit der entsprechenden Beleuchtung und zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen lassen sich ungebetene Gäste besser abhalten.

Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder schreckt Einbrecher ab

Eine umfassende Außenbeleuchtung sollte auf keinem Grundstück fehlen. Einbrecher suchen den Schutz der Dunkelheit: Deshalb sollten alle Außenleuchten – ob Wandleuchten, Poller- oder Wegeleuchten – mit Bewegungsmeldern versehen sein, die aber so eingestellt werden sollten, dass sie nicht auf jede Bewegung eines Strauches durch Windstoß oder durch kleine Tiere, wie z. B. Katzen und Igel, reagieren.

Ganz besondere Aufmerksamkeit sollte der Sicherung von Türen und Fenstern gelten. Haustüren sollten einbruchhemmend ausgestattet und nicht nur zugezogen, sondern stets zweifach abgeschlossen werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Einbrecher häufig von ihrem Vorhaben ablassen, wenn das Eindringen ins Objekt länger als fünf Minuten in Anspruch nimmt. Einen Zweitschlüssel sollte man nicht draußen verstecken, sondern lieber bei Nachbarn oder Freunden deponieren. Einbrecher kennen alle Verstecke.

Fenster, Balkon- und Terrassentür richtig sichern

Ungesicherte Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren machen Einbrechern ihr Tun besonders leicht. Deshalb gilt:

– Niemals Fenster oder Balkontüren auf „Kipp“ stehen lassen, wenn man das Haus oder die Wohnung verlässt.

– Tagsüber geschlossene Rollläden signalisieren Abwesenheit. Deshalb Rollläden nur nachts herunterlassen und zusätzlich gegen Hochschieben sichern.

– Bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) sollte das Haus niemals unbewohnt aussehen. Am besten bittet man ein Familienmitglied oder einen Nachbarn, regelmäßig das Zeitungsrohr und den Briefkasten auszuleeren und die Rollläden zu bedienen. Rollläden und Beleuchtung lassen sich aber auch bequem mittels Zeitschaltuhren steuern.

Auch Verbrecher sind online

In Zeiten moderner Kommunikationsmethoden und des Austausches von privaten Informationen über Internet-Plattformen sollte man sich genau überlegen, ob man Zeitpunkt und Dauer seines Urlaubs preisgibt. Einbrecher nutzen das Internet, um an Informationen zu kommen und so mancher Urlauber hat sich nach der Heimkehr über eine in aller Ruhe ausgeräumte Wohnung geärgert.

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