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Grillmethoden: Glühender Genuss

In den Sommermonaten gehört das Grillen von Würstchen und Steaks hierzulande zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Mittlerweile werden darin sogar Deutsche Meisterschaften ausgetragen und auch Vegetarier sind dieser Garmethode durchaus zugetan. Über die beste Grillmethode gibt es allerdings noch immer unterschiedliche Ansichten, denn jede hat ihre Vor- und auch Nachteile.

Grillen mit Gas oder Strom?

Eine saubere Sache ist es, sein Grillgut auf einem Gas- oder Elektrogrill zu garen. Somit fällt weder Rauch noch Asche an. Pluspunkte sammelt das Grillen mit Gas oder dem Strom aus der Steckdose auch dadurch, dass sowohl ein Elektro- als auch ein Gasgrill in kurzer Zeit einen hohen Hitzegrad erreichen. Zudem lassen sie sich relativ leicht wieder reinigen. Beide Grillmethoden eignen sich daher für Ungeduldige und besonders Hungrige. Beklagt wird allerdings die Nüchternheit von Gas- oder Elektrogrills. Mit dem speziellen Charakter eines echten Holzkohlegrills oder auch Lagerfeuers haben diese tatsächlich wenig zu tun.

Beim Grillen mit Holzkohle oder Feuerkorb ist besondere Vorsicht geboten

Wer mehr Zeit mitbringt und das Grillen zelebrieren möchte, für den kommt ein Holzkohlegrill in Frage. Dieser benötigt allerdings einen gewissen Mehraufwand, um die nötige Hitze zu liefern. Beim Anzünden sollte man auf spezielle Anzündwürfel zurückgreifen. Auf Spiritus sollte man ausdrücklich verzichten. Jährlich kommt es wegen leichtsinnigem Umgang mit Spiritus beim Grillen immer wieder zu Verbrennungsunfällen. Wichtig ist daher ein verantwortungsbewusster Umgang mit Feuer. Vor allem sollten Kinder nie unbeaufsichtigt sein. Eine Alternative zu Holzkohlegrills sind Feuerkörbe mit einem Grillrost. Diese Feuerkörbe erinnern in gewisser Weise an die Schwedenfeuer, die es bereits zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs gab. Dafür wird der Stamm eines Nadelbaums in der Mitte eingeschnitten. Ein seitliche Öffnung ermöglicht die Regulierung der Luftzufuhr und somit der Flammen.

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