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Beleuchtung eines Pokertisches – und ja, auch anderer Tische!

(photo: flickr – Seattle Municipal Archives, Creative Commons-Lizenz)5782200846 2a60bc5b62 in Beleuchtung eines Pokertisches - und ja, auch anderer Tische!

Es ist eigentlich ziemlich egal, ob sich ein Pokertisch in einem Casino oder daheim befindet: Die Beleuchtung ist immer sehr speziell und auf diesen Tisch zugeschnitten. Ich habe mir mal erlaubt, einen kleinen Bericht darüber zu schreiben, wie man den heiß begehrten Pokertisch (man kann auch andere Spiele auf so einem Tisch spielen, zum Beispiel Brettspiele) eigentlich richtig ausleuchtet. Mit “richtig” meine ich hier: Besonders angenehm für die Pokerspieler und besonders effektiv für die Zuschauer.

Pokertische ein Hingucker für Schaulustige im Casino

Pokerrunden sind immer etwas ganz Besonderes. Im Grunde genommen spielen die Männer und Frauen ein Kartenspiel. Das Außergewöhnliche: Hier geht es oftmals um Beträge, die ein Monatsgehalt leicht überschreiten können. Dafür ist der Gewinn auch besonders hoch. Ich will hier keineswegs Werbung für dieses Glücksspiel machen. Glücksspiele sind in Deutschland eigentlich zurecht verboten oder zumindest genau restringiert. Und das mit Recht, denn es kommt leicht vor, dass man sich mit einem harmlosen Kartenspiel in den Ruin stürzt. Hier würde ich dann doch das Brettspiel empfehlen. Aber was Spieltische im Casino beleuchtungstechnisch machen, das kann man auch auf andere Bereiche anwenden – zum Beispiel den Garten. Pokertische sind nämlich immer mit einer Beleuchtung versehen, die den Bereich aus der Umgebung hervorhebt. An unserem Bild sieht man das sehr gut: Der Bereich um den Pokertisch (vielleicht spielen die Damen und Herren auch Rommé?) ist heller als der Rest des Raumes. Dadurch blickt man automatisch zum Tisch und nicht auf die Tür hinten im Raum. Das passiert auch bei Schaulustigen im Casino: Durch das besondere Licht wird ihr Blick unweigerlich auf den Spieltisch gelenkt und der Blick wird durch Licht angezogen.

Welches Licht für den Pokertisch?

Pokertische sollen aber natürlich auch den Spielenden Komfort und vor allem auch Konzentration bieten. Letzteres ist auch besonders interessant: Durch die Hervorhebung für Schaulustige wird gleichzeitig eine Abgrenzung für die Spielenden erzeugt. Das Licht am Tisch ist heller, dasjenige rundherum dunkler. Dadurch können sich die Spielenden viel mehr auf ihre Karten konzentrieren und alles andere ausblenden. Übrigens ist das ein sehr gutes Mittel, um daheim auf einem Lesesessel zu entspannen: Stehlampe ein, Deckenlampe aus. Und wo wir gerade bei Stehlampen sind: Unser Bild hat ziemlich zentral eine solche, die für das besondere Licht an diesem Ort sorgt. Damit es aber nicht für den Herren mit Fliege nur Schatten auf den Karten gibt, sind auch zwei Wandlampen eingeschaltet. Diese Kombination sorgt – man kann es an dem Bild sehen – für eine Betonung des Pokertisches und eine Ausblendung des Restraumes.

Also dann: Warum das nicht mal zuhause nachmachen (im Gegensatz zu einigen Stunts in Filmen, darf man die Beleuchtungstipps aus diesem Blog gerne nachmachen) – am Esstisch, am Spieltisch, am Wohnzimmertisch, in der Leseecke …

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