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Beleuchtung am Wasser – Lichtspiele bei Nacht

Die Elemente Licht und Wasser stellen nicht nur unsere Lebensgrundlage dar, sie sind auch aus psychologischer und ästhetischer Sicht ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Der Blick auf die ungleichförmigen Bewegungen der Wasseroberflächen, sei es am Meer, an einem Teich oder einem Springbrunnen, hat eine beruhigende Wirkung auf unser Gemüt. Kommen dann noch Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche dazu, ist der Zauber der Natur perfekt. Im heimischen Garten kann man dieses Naturschauspiel auch selbst inszenieren, indem man einen kleinen Wasserlauf, Brunnen oder Teich anlegt. Wo bei Tag das Sonnenlicht für Lichtreflexe sorgt, muss für die nächtlichen Wasserspiele künstliches Licht eingesetzt werden.

Künstliches Licht hat im Gegensatz zu natürlichem Licht den Vorteil, dass es gezielt eingesetzt werden kann. Nicht nur die Wasseroberfläche der jeweiligen Gewässer kann optimal beleuchtet werden, sondern auch die Ufer- und Wasserbepflanzung kommt durch die Beleuchtung optimal zur Geltung. Bäume und Sträucher rings des Teiches oder Wasserlaufes können angestrahlt und in das faszinierende Naturspektakel einbezogen werden und das Gesamtbild der Lichtspiele am Wasser ergänzen.

Welche Arten der Beleuchtung gibt es?

Für die Beleuchtung am Wasser stehen verschiedene Arten von Leuchten zur Verfügung. Grundsätzlich werden mobile und ortsfeste Leuchtenarten unterschieden. Zu den ortsfesten Leuchten zählen die Poller- oder Wegeleuchten, die häufig für die Beleuchtung von Gärten und Wegen benutzt werden. Sie eignen sich auch bestens für die Ausleuchtung von Teichanlagen und kleineren Wasserläufen. Poller- und Wegeleuchten mit gerichtetem Licht erfüllen nicht nur den ästhetischen Zweck der Wasser-Beleuchtung, sondern sorgen auch für die nötige Sicherheit an Wasserläufen und Gartenteichen.

Auch Mastleuchten können faszinierende Spiegelungen im Wasser hervorrufen. Vorsicht ist geboten, wenn sie Blendungen verursachen. Dann ist der sicherheitstechnische Effekt, den man mit der Beleuchtung des Gewässers erreichen möchte, ins Gegenteil umgekehrt.

Bodeneinbauleuchten haben den Vorteil, dass sie staub- und wasserdicht sind – Schutzart IP 67 vorausgesetzt – und somit auch in der Uferzone installiert werden können. Kurzzeitige Überflutungen stellen für diese Leuchten kein Problem dar.

Im Gegensatz zu den ortsfesten Leuchtenarten haben mobile Strahler mit Solarpanel den Vorteil, dass sie variabel einsetzbar sind. Außerdem lässt sich mit diesen Leuchten der Lichtstrahl unterschiedlich ausrichten, eng bündeln oder breit fächern. Auch schmale Lichtstreifen lassen sich erzeugen, die Details anstrahlen und hervorheben.

Grundsätzlich ist bei der Lichtplanung am Wasser die Art des Gewässers zu bedenken, denn die Beschaffenheit seiner Oberfläche entscheidet über die Art der Lichtreflexionen, die man mit Beleuchtung erzielen kann. Bei einem stehenden Gewässer lässt sich mit künstlicher Lichteinstrahlung eine spiegelähnliche Reflexion erreichen, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass das Wasser nicht zusätzlich von innen beleuchtet wird.

Fließende Gewässer wie Wasserläufe oder Springbrunnen geben nicht nur durch die Wasserbewegungen, sondern auch durch die Lichtreflexionen ein aktiveres Bild ab. Auch der Wechsel der Jahreszeiten verändert die Reflexionen auf der Wasseroberfläche: Eine dünne Schnee- oder Eisschicht produziert andere Lichteffekte als die glatte, klare Teichoberfläche im Sommer.

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