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Earth Hour – gemeinsam Licht ausschalten und Energie sparen

Im Jahr 2011 gingen zum fünften Mal seit Beginn der Aktion „Earth Hour“ („Stunde der Erde“) im März weltweit in vielen Städten und Gemeinden die Lichter aus. Mit Ausnahme der Straßenbeleuchtung, die aus Sicherheitsgründen angeschaltet blieb, lagen viele Privatwohnungen, aber auch öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten im Dunkeln.

„60+ Go Beyond The Hour” – ein Appell zu mehr Klimaschutz

Die 2011er Kampagne von „Earth Hour“ nutzte der WWF (World Wide Fund For Nature) für eine weitere Aktion: „60+ Go Beyond The Hour”. Die Menschen sollten sich auch über die angeregten 60 Minuten Lichtabschalten hinaus Gedanken darüber machen, wie sie aktiv zum Klimaschutz beitragen können: z. B durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter, der aus erneuerbaren Energien (Erdwärme, Sonne und Wind) erzeugten Strom liefert. Auch die Energieersparnis zur Verringerung des CO2-Ausstoßes war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren.

Effiziente Energieeinsparung ohne Komfortverlust

Es gibt viele Möglichkeiten, effektiv Energie einzusparen, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Im Gegenteil: Man spart häufig dabei noch Geld. Beim Waschen der täglichen Wäsche kann zum Beispiel meist auf die Vorwäsche verzichtet werden. Das Kochprogramm der Waschmaschine sollte nur bei sehr stark verschmutzter Wäsche, wie Arbeitskleidung, oder im Zuge der Krankenversorgung eingesetzt werden. Wer auf einen Wäschetrockner nicht verzichten möchte oder kann, sollte wenigstens ein Gerät der Energieklasse A bis A++ wählen. Auch bei allen anderen älteren Elektrogeräten ist der Wechsel zu einem neueren, energiesparenden Gerät zu überdenken. Die alten Geräte sind dann einer umweltgerechten Entsorgung zuzuführen.

Energiesparlampen mindern CO2-Ausstoß

Wer schnell etwas zur Verbesserung der Klimabilanz beitragen möchte, kann dies ganz einfach durch den sofortigen Austausch der alten Glühlampen gegen Energiesparlampen tun. Untersuchungen haben ergeben, dass sofort 2,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden könnten, wenn nur die Hälfte aller deutschen Haushalte ihre noch im Gebrauch befindlichen Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen würden. Nach Inkrafttreten des EU-Glühlampenverbots werden die herkömmlichen Glühlampen nach und nach aus dem Handel genommen und müssen sowieso durch Leuchtmittel ersetzt werden. Warum also nicht gleich durch Energiesparlampen? Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich schnell, denn eine Energiesparlampe der Klasse A bis A++ verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Strom als eine herkömmliche Glühlampe. Bei Energiesparlampen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie aufgrund ihres Quecksilbergehalts nicht mit dem normalen Hausmüll, sondern über den Sondermüll entsorgt werden müssen. In jeder Gemeinde gibt es Wertstoffhöfe, die die Gewähr für eine fachgerechte Entsorgung bieten.

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