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Das Museum und dessen Lichtgestaltung

(photo: flickr – 5005707778 82b2cac7be in Das Museum und dessen LichtgestaltungTilemahos Efthimiadis, Creative Commons-Lizenz)

Wer zuletzt einmal im Museum war (das Bild zeigt das Museum of Popular Instruments in Griechenland), dem wird vielleicht gar nicht aufgefallen sein, dass dort ein ganz speziell konzipiertes Licht herrscht. Nun, das gilt zumindest dann, wenn es sich um ein gutes Museum handelt, welches von der Lichtplanung etwas versteht oder zumindest jemanden engagiert hat, der etwas davon versteht. Erledigt man das nämlich auf eigene (Laien-)Faust, dann kann das mitunter ganz schöne Probleme geben. Zum Beispiel dann, wenn durch UV-Strahlung ein Kunstgemälde beschädigt wird. Auch sehr unschön: Licht, welches durch ein Fenster dringt und den ganzen Tag lang auf ein Bild strahlt. Dann darf es niemanden mehr verwundern, wenn dann die Farben ausbleichen.

Licht verhindert nicht nur Schäden an Objekten

Mit einer richtigen Lichtplanung lassen sich aber nicht nur Schäden verhindern. Es lässt auch nicht nur zu, dass denn der Besucher überhaupt irgendetwas sieht. Stattdessen kann mit einer guten Beleuchtung dafür gesorgt werden, dass ein Museum strukturierter wirkt. Denn worauf kommt es in einem Museum an? Dass der Gang gut beleuchtet ist? Wohl kaum! Auf die richtige Ausleuchtung der Objekte kommt es an. Und die Menschen sollen hinsichtlich ihres Blickes auf die Kunstwerke gelenkt werden.

Licht am Ort – verschiedene Möglichkeiten

Schauen wir mal auf die Möglichkeiten, die die Beleuchtung eines Museums so bietet. Da wären zum einen Schienen- und Seilsysteme. Diese sind die flexibelsten Lichtlösungen, die markttechnisch denkbar sind. Man kann damit eine Schiene oder ein Seil kreuz und quer durch den Raum lenken. Schienensysteme gehen um Ecken, an Wänden lang, entfernen sich wieder – und alle Lampen darauf sind flexibel anbringbar. Gleichzeitig ist es die Lichtlösung mit dem höchsten Planungsaufwand. Wesentlich komfortabler sind da Strahler. Die können nämlich auf einen bestimmten Bereich (also das Objekt) ausgerichtet werden und sorgen somit für genau das, was ein Museum braucht: zielgerichtetes Licht, damit die Besucher auf diesen Lichtbereich gelenkt werden. Strahler gibt es als Einbauvarianten oder als Deckenstrahler. Für die Beleuchtung von Bildern ist ebenfalls die Bilderleuchte interessant. Die sorgt nämlich für eine separate Beleuchtung des Bildes (daher der Name). Wichtig bei allen Produkten: Geringe Wärmeentwicklung und objektschonendes Licht (UV-reduziert). Das schafft dann für alle Seiten einen Mehrwert.

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