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Licht, Kirchenfenster und Glaskunst

(photo: flickr – Eusebius@Commons, Creative Commons-Lizenz)4755860958 363b23a1af in Licht, Kirchenfenster und Glaskunst

Wer diesen Sonntag in die Kirche geht, der sollte einmal genau darauf achten, wie das Licht der Sonne hineindringt. Diejenigen, die das Vergnügen haben, eine besonders große Kirche aufsuchen zu können, oder auch die Messe in einer Kathedrale oder einem Dom zu erleben, werden vielleicht schon oft darüber getaunt haben: die bunt gestalteten Kirchenfenster, die durch das Licht in unzähligen Farben leuchten und wie Edelsteine wirken. Dabei erzählen diese Kirchenfenster biblische Geschichten.

Eindrucksvoll, aber auch praktisch

Das ist natürlich besonders eindrucksvoll, aber auch sehr praktisch – vor allem in älteren Zeiten wie dem Mittelalter. Hier nämlich konnte nur ein winzig kleiner Bruchteil der Bevölkerung lesen. Bildgeschichten konnten daher genutzt werden, um diesen Personen biblische Inhalte zu vermitteln. Und da die Kirche ein Ort war, den man quasi obligatorisch, aber auch gern aufsuchte, da man dort die besondere Nähe zu Gott erfährt, wurden die Kirchenfenster zu einem beliebten Mittel der Weitergabe religiösen Inhalts. Man verwendete Schwarzlot und Schmelzfarben zur Gestaltung des Glases und zur starken Hervorhebung der Konturen der Figurdarstellungen. Farbe und Glas verbinden sich übrigens bei 640°C untrennbar miteinander, was bei den Kirchenfenstern zum EInsatz kommt. Genaueres zu den Techniken erfährt man hier. Und übrigens: Ganz ähnlich gestaltet sich die Wirkung von Tiffany-Lampen! Das ist Glaskunst für das Wohnzimmer – nicht biblisch, aber wunderschön!

 

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