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Die olympische Fackel

Seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahre 1896 in Athen treffen sich im Abstand von vier Jahren Athleten aus aller Welt zu Olympischen Sommer- und Winterspielen, um sich mit anderen Sportlern in zahlreichen Wettkämpfen zu messen.

Schon mehrere Jahre im Vorfeld bewerben sich die Städte darum, als Austragungsort die Olympischen Spiele ausrichten zu dürfen. Zu den Symbolen dieses sportlichen Weltereignisses zählt neben den fünf miteinander verschlungenen Ringen, die für die fünf Kontinente stehen, und den weißen Friedenstauben, die bei der Eröffnungsfeier fliegen gelassen werden, auch der Fackellauf durch alle teilnehmenden Länder, der die Verbundenheit aller Völker symbolisieren soll.

Die Geschichte des Fackellaufs

Die Tradition, vor den Olympischen Spielen einen Fackellauf durch alle teilnehmenden Länder abzuhalten, der seinen Höhepunkt während der Eröffnungsfeier der Spiele findet, wenn der letzte Fackelläufer mit der brennenden Fackel ins Stadion einläuft, mit der dann das olympische Feuer entfacht wird, ist noch jung und stammt nicht aus der Antike.

In der Antike starteten Läufer in Elis und verkündeten den Menschen den Beginn der Spiele und riefen den olympischen Frieden aus. Das bedeutete, dass während der Olympischen Spiele jegliche Kampfhandlungen einzustellen waren, damit die Menschen sicher zu den Wettkämpfen reisen konnten.

Fackellauf der Neuzeit

1928 wurde in Amsterdam das erste olympische Feuer der Neuzeit entzündet. Im Jahr 1936 veranstalteten die Nationalsozialisten anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Berlin dann den ersten Fackellauf. Die Flamme wurde in der antiken Stadt Olympia in Griechenland mittels eines Brennspiegels entfacht und dann von 3331 Läufern im Verlauf von 12 Tagen und elf Nächten über eine Gesamtstrecke von 3187 Kilometern nach Berlin ins Olympia-Stadion getragen, wo mit der Fackel das olympische Feuer entzündet wurde.

Die olympische Flamme hat auch heute noch – je nach Austragungsort – einen weiten Weg vom antiken Olympia bis zur jeweiligen Sportstätte zurückzulegen. Während der Dauer des Laufes darf das Feuer nicht ausgehen. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, die Fackel so zu konstruieren, dass sie auch im Flugzeug transportiert werden kann. Und im Gegensatz zu früher, als die Fackeln noch mit Petroleum oder Pech bestückt wurden, halten heutzutage Gaspatronen das Feuer am Brennen.

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