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Die Geschichte der Bürobeleuchtung – das richtige Licht zum Arbeiten

Die meisten Menschen arbeiten heutzutage in Büros und führen dort vielfältige Arbeiten aus. Sie geben Auskunft am Telefon, treten in Kundenkontakt und arbeiten viele Stunden des Tages am Computer. Damit all diese Tätigkeiten perfekt ausgeführt werden können, ist bei der Ausstattung des Büros mit Leuchten ein ausgeklügeltes Lichtkonzept vonnöten.

Bürobeleuchtung: von der Petroleumlampe zur Büroleuchte

Von jeher wurden in den Schreibstuben bzw. in den Kontoren, wie die Büros bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts genannt wurden, wichtige Tätigkeiten ausgeführt: Es wurden Rechnungen für erbrachte Leistungen geschrieben und die Buchhaltung wurde ausgeführt. Es war also jederzeit korrektes Arbeiten notwendig. Das bedeutete: Man brauchte in den frühen Morgenstunden oder in den Nachmittagsstunden künstliches Licht. Bis zur Erfindung der Glühlampe durch Thomas Alva Edison im Jahre 1879 sorgten Gas- und Petroleumlampen für die nötige Helligkeit. Diese waren natürlich nicht ungefährlich und außerdem sehr wartungsintensiv. Mit der Glühlampe hielten die ersten elektrischen Schreibtischlampen Einzug in die Büros, in der Weiterentwicklung des Ursprungsmodells der Glühlampe wurden später auch Glühlampen mit Reflektor und Niedervolt-Halogenlampen eingesetzt. Den Ansprüchen der modernen Arbeitswelt trug auch die Schreibtischleuchte mit kabelloser Stromführung Rechnung, man vermied dadurch unschönes Kabelgewirr.

Ein wichtiger Aspekt – die Farbe des Lichts

Damit im Büro beim konzentrierten Arbeiten, z. B. am Computer, nicht so schnell Ermüdungserscheinungen auftreten und der Arbeitende länger leistungsfähig bleibt, ist es wichtig, Leuchtmittel der richtigen Farbe auszuwählen. Für Büroleuchten eignen sich am besten Leuchtmittel mit der Lichtfarbe „Universalweiß“. Die Lichtfarbe „Universalweiß“ wirkt mit einer Farbtemperatur von über 3300 K und ihrem erhöhten Blauanteil aktivierend auf den menschlichen Organismus.

Das Computerzeitalter stellt neue Anforderungen an die Bürobeleuchtung

Seit den 1980er Jahren hat sich der Arbeitsalltag in den Büros gravierend verändert. Vermehrte Bildschirmarbeit am Computer erfordert ein genau auf die veränderten Verhältnisse abgestimmtes Lichtkonzept, denn wenn bei der Auswahl der Beleuchtung nicht ganz bestimmte Kriterien berücksichtigt werden, führt dies zur schnellen Ermüdung. Langes Arbeiten am Computer bei ungünstigen Lichtverhältnissen kann auf die Dauer die Sehkraft beeinträchtigen. Zudem haben nicht mehr alle Mitarbeiter einen festgelegten Arbeitsplatz, was wiederum Berücksichtigung bei der Auswahl der Beleuchtung finden sollte. Man steht öfter auf, um das Faxgerät oder den Kopierer zu bedienen, weshalb auch in diesen Bereichen die Lichtverhältnisse stimmen müssen.

Auch bei der Bürobeleuchtung gelten genaue Vorschriften

Die Anforderungen an eine gute, die Leistungsfähigkeit und Gesunderhaltung unterstützende Bürobeleuchtung sind in der europäischen Vorschrift DIN EN 12464 geregelt. In Deutschland finden die darin festgelegten Regelungen Ergänzung in der nationalen Norm DIN 5035.

Punkt 5035-8 dieser Regelung befasst sich mit den speziellen Anforderungen an die Einzelplatzbeleuchtung: So muss beispielsweise bei der Bildschirmarbeit die Beleuchtungsstärke einer Arbeitsplatzleuchte 300 Lux aufweisen. Es muss mit der Allgemeinbeleuchtung zusammen eine Helligkeit von mindestens 750 Lux erzielt werden.

Die Ästhetik sollte bei der Auswahl der Bürobeleuchtung natürlich ebenfalls Beachtung finden: von der sachlichen Optik einer Büroleuchte, die mit ihrem Äußeren z. B. auf das übrige, eher sachlich gehaltene Interieur von Geschäftsräumen abgestimmt ist, bis hin zum eher futuristisch anmutenden Anblick einer das Ambiente auflockernden Designerleuchte für das Heimbüro. Es gibt für jeden Einrichtungsstil die passende Büroleuchte.

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