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Alles Kürbis oder was?

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Egal ob als Deko-Objekt oder als Lebensmittel – der Kürbis ist eine vielseitige Frucht. Wohlgemerkt: Kürbisse sind Beeren, genauer gesagt Panzerbeeren, und kein Gemüse! Kulinarisch lässt sich der Kürbis auf vielerlei Weisen zubereiten – vom Salat über die Suppe bis hin zum Brot oder sogar Kuchen. Fast alle Kürbissorten sind zum Verzehr geeignet. Entscheidend ist, dass sie den gesundheitsschädlichen Bitterstoff nicht enthalten. Ist man sich nicht sicher, ob ein Kürbis als Speisekürbis verwendet werden kann, kann man die Schmeck- und Riechprobe machen. Spürt man den Bitterstoff, eignet sich diese Frucht nur noch als Zierkürbis.

Im Eingangsbereich, auf der Fensterbank oder als Tischdekoration – insbesondere kleine Zierkürbisse finden als Deko-Objekt in jeder Ecke des Hauses Verwendung. Größere Ausführungen der Riesenbeere werden zu Halloween gerne ausgehöhlt und mit einer Kerze ausgestattet vor die Haustür gestellt. Die eingeschnitzten Fratzen sollen die bösen Geister vertreiben.

Kürbislaternen zu Halloween

Der Brauch, Kürbisse als Dekorations- und Beleuchtungsobjekt zu Halloween zu verwenden, stammt ursprünglich aus Irland. Der Legende nach war der Hufschmied Jack O. ein ausgemachter Bösewicht, der sich sogar mit dem Teufel anlegte. Nach seinem Tod erhielt er weder im Himmel noch in der Hölle Einlass. In der Dunkelheit irrte Jack O. zwischen Gut und Böse hin und her, bis der Teufel ihm gnädigerweise eine Kerze schenkte. Diese stellte Jack O. zwecks besseren Transports in eine ausgehöhlte Rübe. Später verwendeten Amerikaner und auch Europäer statt Rüben Kürbisse. Die typische Halloween-Beleuchtung war geboren.

Neben beleuchteten Kürbissen, die heutzutage übrigens häufig elektrisch beleuchtet werden, gibt es noch weitere Halloween-Beleuchtungsartikel, die auf keiner Gruselparty fehlen dürfen: Skelette, deren Augen rot leuchten, Sensenmänner mit LED-Beleuchtung und leuchtende Gespenster in allen Variationen.

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