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Die Energiesparlampe blickt bereits auf eine 25-jährige Geschichte zurück

Nicht erst seitdem im September 2009 das Glühlampenverbot in Kraft getreten ist, gilt die Energiesparlampe als geeignete Alternative zur Glühlampe. Ihre Geschichte beginnt bereits 1985. In diesem Jahr war sie erstmals käuflich zu erwerben und wird seither ständig weiter entwickelt. Doch was sind die Vorteile der Energiesparlampe? Die Energiesparlampe trumpft – beispielsweise von Herstellern wie Osram – durch ihre lange Lebensdauer von bis zu 20 000 Stunden – im Durchschnitt liegt ihre Lebensdauer bei 10 000 bis 15 000 Stunden. Eine Glühlampe hat hingegen eine Lebensdauer von etwa 1000 Stunden. Wie ihr Name sofort verrät, hat die Energiesparlampe auch in Sachen Energieeffizienz die Nase vorn. Der erneute Vergleich mit einer herkömmlichen Glühlampe zeigt es: bei gleicher Lichtausbeute verbraucht die Energiesparlampe bis zu 80% weniger Energie. Erklären lässt sich dies dadurch, dass die Energiesparlampe 25% der verbrauchten Energie in Licht umwandelt. Die Glühlampe gehört hingegen zu den so genannten Temperaturstrahlern. Die von ihr verbrauchte Energie geht nur zu 5% in Licht über, die übrigen 95% in nutzlose Wärme. Energieeffizient ist eine Energiesparlampe vor allem dort, wo längere Zeit für Licht gesorgt sein soll – aber ohne häufiges An- und Ausschalten. Für Leuchten mit Bewegungsmelder sind Energiesparlampen daher nur bedingt geeignet.

Gewissenhafte Entsorgung wünschenswert!

Etwas kritisch gesehen wird die Energiesparlampe hinsichtlich ihres Quecksilbergehalts. Dieser ist allerdings nur sehr gering – weniger als drei Milligramm – und für den Verbraucher relativ unbedenklich. Energiesparlampen gehören aber nicht in den normalen Hausmüll, sondern müssen fachgerecht recycelt werden. Kostenlose Abgabestellen sind Wertstoffhöfe oder kommunale Schadstoffsammelstellen. Zu beachten ist, falls eine Energiesparlampe mal kaputt gehen sollte, dass man nicht mit den Splittern in Berührung kommt, sondern sie mit Hilfe eines feuchten Lappens aufliest und so verpackt, dass nichts mehr nach außen dringen kann. Dazu kann ein verschließbarer Behälter oder ein Beutel dienen – hinterher sollte man unbedingt durchlüften. Es gibt aber auch Energiesparlampen mit Splitterschutz. Bei ihnen besitzt das Glas eine durchsichtige Silikonhülle. Sollte das Glas einmal zu Bruch gehen, fängt sie die Splitter auf.

Weiteres Wissenswertes zur Energiesparlampe

Von ihrer Form her ähnelt die Energiesparlampe einer gefalteten Leuchtstofflampe. Mittlerweile ist sie aber auch in der uns optisch vertrauteren Glühlampen- oder Kerzenform erhältlich. Die Leuchtstofflampe ist dann von einem Glaskolben umgeben. Dies kann sich allerdings auf die Energieeffizienzklasse auswirken. Beachtlich ist auch die Skala an Sockelgrößen in denen es die für Leuchten geeignete Energiesparlampen gibt: u.a. GU10, G9, E14, E27 oder R7s.

Positiv entwickelt hat sich die Energiesparlampe auch hinsichtlich ihrer Bandbreite an Lichtfarben, die sich inzwischen von 2700 K (warmweiß) bis 6500 K (kaltweiß) erstreckt. Das „K“ steht dabei für Kelvin, die Einheit der Lichtfarbe. So kann sich die Energiesparlampe mit der Glühlampe messen, die für ihr gemütliches warmweißes Licht beliebt ist.

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2 Kommentare zu “Die Energiesparlampe blickt bereits auf eine 25-jährige Geschichte zurück”
  1. […] sind zudem, im Gegensatz zu dimmbaren Energiesparlampen, voll dimmbar, was aber nicht wie bei Energiesparlampen zu einer kürzeren Lebensdauer […]

  2. Michael Baueram 31.03.2011 um 13:23

    Wenn man einmal bedenkt, dass die Energiesparlampe (nur) eine Weiterentwicklung der Leuchtstofflampe ist, so ist ihr Alter noch weitaus höher.

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