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Sonnenenergie nutzen mit Solarleuchten

Der offensichtlichste Vorteil der Solarbeleuchtung besteht in der Unabhängigkeit vom Stromnetz. Eine Solarbeleuchtung wird mittels photovoltaischer Prozesse betrieben, wobei Sonnenlicht in die benötigte elektrische Energie umgewandelt wird und aufgrund eines Akkus zwischen 5 bis 20 Stunden zur Verfügung steht. Dadurch wird es möglich, den tagsüber gespeicherten Strom nachts für die Solarbeleuchtung zu nutzen.

Die Solarbeleuchtung kommt zumeist zum Einsatz, wenn abgelegene Stellen in weitläufigen Gärten erhellt werden sollen. Der Vorteil dabei ist, dass keinerlei Verkabelung quer durch den Garten vonnöten ist. Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, die Solarleuchte freistehend zu montieren, ohne dass Geäst oder Gebüsch die Sonnenstrahlen von der Anlage abhalten. Soll die Solarbeleuchtung jedoch genau an solch einem verborgenen Punkt eingesetzt werden, zum Beispiel unter einem großen Baum, ist es möglich, ein von der Leuchte unabhängiges und mit dieser verkabeltes Solarpaneel zu wählen, welches die nötige Stromversorgung von einem sonnenbeschienenen Ort gewährleistet.

Die meisten im Handel erhältlichen solarbetriebenen Leuchten sind als variable oder flexible Leuchten konzipiert und ihr Standort lässt sich im Garten bezüglich der individuellen Bedürfnisse variieren. Ein Erdspieß ermöglicht eine leichte und zeitsparende Montage. Oftmals werden auch komplette Solar-Beleuchtungssets angeboten, die alle benötigten Komponenten für eine intakte Solarbeleuchtung enthalten. Somit kann auch der Laie das Sonnenlicht auf unkomplizierte Weise nutzen, um seinem Garten zusätzliche Helligkeit am Abend zu verleihen.

In der Regel birgt ein aufgeladener Solar-Akku durchschnittlich zwischen 5 und 20 Stunden Strom für die Leuchte. Die Werte variieren je nach Anbieter. Die mögliche Betriebsdauer hängt natürlich auch von der Intensität der Sonneneinstrahlung ab.

Bei der Nutzung solarbetriebener Beleuchtung sind zudem die jeweilige Jahreszeit und die geographische Lage von Bedeutung. Während der süddeutsche Bereich sehr viele Sonnenstunden im Jahr aufweist, stehen die nördlichen und östlichen Gebiete Deutschlands weit dahinter zurück. Zudem kann sich ein Solar-Akku im Winter nicht so schnell aufladen wie im Sommer, da die Anzahl der Sonnenstunden zur kalten Jahreszeit deutlich geringer ist.

Daher ist es sinnvoll, Solar-Leuchten für den Winter mit entsprechend leistungsfähigem Akku und einer durchschnittlichen Ladekapazität von bis zu 20 Stunden zu erwerben. Auf diese Weise erstrahlt auch der winterliche Garten am Abend.

Sollen ganzjährig lediglich selten begangene Gartenwege illuminiert werden, kann auch auf einen weniger leistungsstarken Akku zurückgegriffen werden.

Eine Faustregel bei der Anschaffung der Solarbeleuchtung lautet: LEDs. Diese verbrauchen am wenigsten Strom und können daher am längsten in Betrieb sein, ohne dass der Akku rasch zur Neige geht.

Zumeist werden Solarleuchten in Form von Pollerleuchten angeboten, außerdem sehr häufig in Verbindung mit einem mobilen Erdspieß und in Tierform oder als Gartenzwerg.

Vorteile der Solarbeleuchtung:

– Montage der Leuchten auch von Laien möglich (bei Niedervoltlampen)

– Erdspieß-Leuchten sind sehr flexibel in ihrem Einsatz

– optimale Verwendung in der Nähe von Wasser

– freie Standortwahl bei unabhängigem Solarmodul (Solarpaneel)

– stromnetzunabhängige Beleuchtung

– Wegfall von Kabelverlegung

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