admin

Glas und Licht – eine faszinierende Verbindung

Glas hat für die Herstellung von Leuchten, aber auch von Leuchtmitteln eine große Bedeutung. Das Element Licht und der Werkstoff Glas gehen dabei eine besondere Verbindung ein, die zu faszinierenden Lichtspielen führt.

In Europa begann man schon im 10. Jahrhundert auf der kleinen Insel Murano vor Venedig mit der Glasherstellung und der Gestaltung von kunstvoll gestalteten Kronleuchtern. Murano gilt als Wiege der europäischen Glaskunst und noch heute werden dort reich verzierte Kronleuchter sowie Dekorationsgegenstände aus Glas hergestellt, die in aller Welt ihre Liebhaber finden.

Die Entstehung von Glas

Die Entdeckung des ersten Glases geschah wohl eher zufällig. Da Glas in der Regel aus einer Mischung von Sand (ca. 60 Prozent), Soda (19 Prozent), Kalk (15 Prozent) und verschiedenen anderen Stoffen besteht, die bei ca. 1400 Grad zu Glas verschmelzen, wird angenommen, dass das erste Glas beim Brennen von Töpferwaren entstanden ist.

Eine folgenreiche Entdeckung, die der Menschheit viele Annehmlichkeiten bescherte und in vielen Produkten enthalten ist: z. B. in Lampenschirmen, Leuchtmitteln, Trinkgläsern, Auto- und Fensterscheiben, Brillen sowie Duschkabinen. Bis ins 18. Jahrhundert standen nur diese vier Grundsubstanzen Quarzsand, Soda, Kalk und Pottasche für die Glasherstellung zur Verfügung, manchmal wurden Metalloxide zur Färbung eingesetzt. Mittlerweile werden je nach späterem Verwendungszweck bis zu 50 Substanzen verwendet.

Bevorzugte Glasarten für die Leuchtenherstellung

Glas inspiriert auch Leuchtenhersteller und Leuchtendesigner in besonderem Maße. Man denke nur an die berühmten Tiffany-Leuchten, wobei in Kupferfolie eingefasste Glasstücke miteinander verlötet werden, die im Zusammenspiel mit Licht faszinierende Effekte entstehen lassen.

Besonders geeignet für die Leuchtenherstellung ist Triplex- oder Opalglas, das aus drei Schichten besteht: zunächst einer Kristallschicht, dann einer Opalschicht, gefolgt von einer zweiten Kristallschicht. Durch die getrübte, lichtdurchlässige Opalschicht in der Mitte wirkt das Licht warm und weich, die beiden Kristallschichten sorgen für eine ideale Lichtverteilung. Ohne Glas gäbe es wohl kein elektrisches Licht, denn auch für die verschiedenen Leuchtmittel wird Glas benötigt.

Auch in Zukunft werden die verschiedenen Gläser vielfältig eingesetzt werden – bei der Produktion von Leuchten, in der Medizintechnik, der Optik und bei der Produktion der unterschiedlichsten Gegenstände, die das Leben angenehm machen.

Be Sociable, Share!
  • More in Glas und Licht – eine faszinierende Verbindung

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben