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Die Taschenlampe – ein immer noch beliebter Lichtspender

Im Jahr 1906 meldete der Deutsche Paul Schmidt (1868-1948) ein Patent auf eine von ihm konstruierte mobile Lichtquelle an, die mit der Entwicklung einer Trockenbatterie im Jahr 1896 ihren Anfang nahm. Der Engländer David Misell meldete 1899 seine Entwicklung einer elektrischen Taschenlampe zum Patent an, verkaufte es jedoch an eine amerikanische Firma, während Paul Schmidt schon 1896 eine eigene Firma gegründet hatte, die ab 1901 unter dem Namen Daimon Elektrotechnische Fabrik Schmidt & Co. firmierte. Beide elektrische Taschenlampen konnten jedoch noch nicht dauerhaft leuchten, was dazu führte, dass im englischen Sprachgebrauch Taschenlampen heute noch als „flashlights“ bezeichnet werden. Paul Schmidt ließ 1936 seine Lampe aufgrund ihrer Handlichkeit bezeichnenderweise unter dem Namen „Handy“ eintragen.

Taschenlampen – unentbehrliche Begleiter im Alltag

Auch heutzutage, wo unendlich viele verschiedene Beleuchtungskörper auf dem Markt sind, ist die Taschenlampe immer noch ein unentbehrlicher Begleiter im Alltag, bei vielen Freizeitaktivitäten und in so manchem Berufszweig. Kaum ein Haushalt, in dem nicht mindestens eine Taschenlampe zu finden ist. Taschenlampen sind als mobile Lichtquellen bei Stromausfall, Reparaturen an Haus und Hof, aber auch z. B. bei Nachtwanderungen unentbehrlich. Es gibt sie in zahlreichen Größen: von der Mini-Taschenlampe für den Schlüsselbund, die das Türaufschließen erleichtert, über die eingebaute Taschenlampe im Mobiltelefon bis zur robusten Variante für den Handwerker oder den sportbegeisterten Outdoorfreak. Beim Campen, Bergsteigen, Tauchen (natürlich in wasserdichter Ausführung) oder bei nächtlichen Fahrten mit dem Auto leisten Taschenlampen vielfältige Dienste. Auch von Rettungsdiensten und Sicherheitskräften werden sie oft benutzt.

Mittlerweile gibt es auch Taschenlampen, deren Lichtstärke sich unterschiedlich stark regeln lässt, sowie Taschenlampen, die z. B. über eine SOS-Funktion verfügen.

Geeignete Stromquellen für den Betrieb moderner Taschenlampen

Waren die Modelle der ersten Taschenlampen noch von unterbrochener und geringer Leuchtdauer gekennzeichnet, ist die Leuchtdauer moderner Taschenlampen, die mit Batterien oder wiederaufladbaren Akkus betrieben werden, immer vom jeweiligen Leuchtmittel abhängig. Besonders gut, da ausdauernd und energieeffizient, eignen sich LEDs als Leuchtmittel für Taschenlampen. LEDs sind zudem unempfindlich gegen Stöße. Es gibt des Weiteren – für die völlige Unabhängigkeit von Batterien bzw. Stromnetz – Taschenlampen, die mittels eines Dynamos betrieben werden können oder Taschenlampen mit Solarpanel. Durch die relativ kurze Leuchtdauer sind diese Taschenlampen jedoch nur sehr eingeschränkt nutzbar.

Für die vielfältigen Einsatzgebiete bestens geeignet sind Taschenlampen z. B. aus Naturgummi, Luftfahrt-Aluminium oder auch Polypropylen, die sich durch besondere Strapazierfähigkeit auszeichnen.

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