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Büroleuchten – Gutes Licht für gute Arbeit

Um effektiv und gesund arbeiten zu können, ist eine optimale Arbeitsplatz- bzw. Bürobeleuchtung unerlässlich, deren Anforderungen sind daher in der Europäischen Norm 12464, „Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen“, festgeschrieben. Inzwischen arbeiten über 20 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig am Bildschirm und übernehmen damit vor allem Sehaufgaben, vorrangig das Erkennen des Bildschirminhalts und der Tastatursymbole. Einige Grundmerkmale bezüglich der Lichtgestaltung von Büroräumen sind daher besonders wichtig. Zum einen die Regelung der Blendungsbegrenzung, d.h. Bildschirmarbeitsplätze sollten so beleuchtet werden, dass keine Blendung verursacht und Reflexionen auf dem Bildschirm möglichst vermieden werden. Die Mindestbeleuchtungsstärke am Arbeitsplatz richtet sich nach den zu erledigenden Aufgaben und dem Standort des Schreibtischs. Außerdem sollte die Licht- bzw. Eigenfarbe einer Lampe und die durch die Eigenfarbe beeinflusste Farbwiedergabe der Beleuchtung, d.h. die natürliche Wiedergabe von farbigen Gegenständen, berücksichtigt werden.

Drei Konzepte für die optimale Beleuchtung

Neben der Einteilung des Arbeitsplatzes in den Bereich, in dem die Sehaufgaben erledigt werden und den unmittelbaren Umgebungsbereich, nutzen drei gängige Lichtkonzepte ebenfalls eine räumliche Aufteilung zur Realisierung unterschiedlicher Beleuchtungssituationen.

Die raumbezogene Beleuchtung meint eine gleichmäßige Beleuchtung des Gesamtraums, sodass überall annähernd gleiche Lichtbedingungen geschaffen werden. Dieses Konzept ermöglicht eine flexible Anordnung der Arbeitsplätze. Unter der arbeitsbereichbezogenen Beleuchtung versteht man die unterschiedliche Beleuchtung des Arbeits- und Umgebungsbereichs, die sich vor allem eignet, wenn mehrere Arbeitsbereiche innerhalb eines Raums unterschiedliche Aufgaben erfüllen und daher verschiedene Beleuchtungssituationen erfordern. Die teilflächenbezogene Beleuchtung schließlich komplettiert die raumbezogene oder arbeitsbereichbezogene Grundbeleuchtung, indem die Arbeitsplätze beispielsweise zusätzlich mit Schreibtischleuchten ausgestattet werden.

Spezielle Leuchten für den Bürobereich

Besonders weit verbreitet in Büroräumen sind Deckeneinbauleuchten oder Pendelleuchten mit integriertem Raster. Das Raster sorgt dabei für eine optimale Lichtverteilung und schützt vor Blendung. Aber auch Downlights und Wandleuchten sind eine gute Alternative zur punktgenauen Beleuchtung. Schreibtisch- und Stehleuchten, die durch praktische flexible Arme und drehbare Reflektoren mühelos an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können, spenden direktes, unterstützendes Licht im Bereich der Sehaufgaben. Nebenbei bemerkt müssen Schreibtischleuchten entgegen der landläufigen Meinung nicht zwangsläufig direkt auf dem Schreibtisch stehen, sondern fallen auch unter diese Kategorie, wenn sie neben dem Schreibtisch, auf dem Boden, aufgestellt sind, aber ausschließlich den Bereich der Sehaufgabe auf dem Schreibtisch beleuchten. Stehleuchten, beispielsweise Fluter, die nicht unmittelbar den Schreibtisch beleuchten, sind meist auch indirekt der Grundbeleuchtung dienlich. Besonders nützlich ist die Ausstattung von Tisch- oder Stehleuchten mit Sensoren, die sich etwa bei An- bzw. Abwesenheit des Mitarbeiters an- und abschalten oder die Intensität des Tageslichts berücksichtigen und nur ein Mindestmaß an künstlichem Licht abstrahlen.

Geeignete Leuchtmittel für ökonomische und ökologische Effizienz

Sehr beliebt sind stabförmige Leuchtstofflampen, die im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise als Neonröhren bekannt sind. Diese haben eine lange Lebensdauer und erzielen eine hohe Lichtausbeute, je nach Durchmesser zwischen 86 und 90 Lumen pro Watt. Zum Vergleich: Eine herkömmliche Glühlampe erreicht lediglich eine Lichtausbeute von maximal 14 Lumen/Watt. In Kombination mit einem elektronischen Vorschaltgerät lässt sich die Funktionsweise der Leuchtstofflampen sogar noch verbessern: erhöhte Lichtausbeute, flimmerfreier Betrieb und schneller Start sind hier erwähnenswert. Kompaktleuchtstofflampen verfügen bereits über ein integriertes elektronisches Vorschaltgerät und erreichen bis zu 80% Energieersparnis. Sie sind auch für den Einsatz in kleineren Leuchten geeignet. Licht emittierende Dioden (kurz LED) schließlich sind erst seit einiger Zeit ein allgemein begehrtes Leuchtmittel und überzeugen durch die geringe Größe, lange Lebensdauer und hohe Lichtausbeute.

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