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Zieht Licht Mücken wirklich an?

Der entspannte Nachmittag am See oder der laue Sommerabend auf der Terrasse werden einem meistens vergällt, wenn die Mücken ihren Angriff auf das menschliche Blut starten. Ihre Beute machen die kleinen Blutsauger lediglich am Duft aus. Über Kilometer hinweg riechen sie den individuellen Duftstoffmix eines jeden Menschen und machen ihren Favoriten aus. Menschen, die viel zuckerhaltige Nahrung zu sich nehmen, sind bei Mücken beliebter als solche, die sich weniger „süß“ ernähren. Neben diversen Insektensprays und -lotionen kann man sich auch ganz unschädlich z. B. mit locker anliegender Kleidung, Fliegengittern vor den Fenster oder Moskitonetzen über dem Bett schützen.

Geruch statt Licht

Immer noch weit verbreitet ist die Annahme, dass Licht Mücken und andere lästige Insekten vermehrt anzieht. Tatsächlich trifft dies auf viele Insekten, wie z. B. Nachtfalter und Motten, zu, die sich nachts fälschlicherweise am Licht der Straßenlaternen orientieren wollen, weil sie die künstlichen Lichtquellen für den Mond halten, nach dem sie sich normalerweise richten. Stechmücken jedoch lassen sich von Licht nicht beeindrucken, viel entscheidender ist für sie der menschliche Geruch, an dem sie sich orientieren.

Was tun, wenn sie gestochen haben?

Haben die kleinen Plagegeister erst zugestochen, Blut gesaugt und ihr Gift an der Einstichstelle hinterlassen, gilt vor allem eines: Nicht kratzen – auch wenn es noch so schwerfällt! Das Kratzen verteilt das Gift noch weiter und erhöht das Infektionsrisiko. Linderung bei Juckreiz verschafft jegliche Art von Kühlung, z. B. mit Eiswürfeln, Kühlpacks oder Quark. Auch kühlende Gels aus der Apotheke mit antiallergischer Wirkung und teilweise auch mit Cortison-Anteil helfen gegen das unangenehme Jucken des Mückenstichs.

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