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Wildunfälle – In der dunklen Jahreszeit eine gesteigerte Gefahr

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Foto: flickr/USFS Region 5, CC

Besonders aktuell: die Gefahr eines Wildunfalls! Denn die früher einbrechenden Abende und auch die frühmorgendliche Dunkelheit bergen bei Fahrten durch den Wald und über Wiesen die Gefahr einer Kollision mit Wildtieren, z.B. Rehen. Diese überqueren eilig die Straßen, wenn sie von Waldgebiet zu Waldgebiet oder von Wiese zu Wiese wollen, was sie aufgrund von z.B. Futtersuche ziemlich häufig tun. Oftmals kommen die Tiere so unerwartet aus dm Dunkeln, dass eine Kollision unausweichlich ist. Die Lösung lautet daher: Das Unerwartete zu erwarten, genauer: auf wildwechselgefährdete Gebiete zu achten. Eine Statistik besagt, dass ca. 200.000 Wildunfälle jedes Jahr autreten.

Mit dem Fahrzeuglicht abschrecken und Wildunfällen vorbeugen

Wenngleich es durchaus richtig ist, dass sich auch Rehe und andere Wildtiere an verschiedene Einflüsse, darunter das plötzliche Auftauchen greller Scheinwerfer, gewöhnen, ist diese Maßnahme doch nicht außer Acht zu lassen. Auch, wenn die Grundhelligkeit ein Fahren ohne Licht attraktiv erscheinen lässt: Schalten Sie die Scheinwerfer an. Das Licht der Scheinwerfer sorgt nämlich bei den Straßenrandpfosten für weitere Reflektionen, die die Tiere warnen können und ganz nebenbei in den Augen der Tiere ein solches Leuchten erzeugen, dass der Fahrzeugbetreiber dies erkennen kann. Das Wichtigste dabei ist: Vorsichtig fahren, besonders aufmerksam die Umgebung beobachten, die Musikanlage ausschalten und nicht schneller als 80 km/h werden. Denn mit Vorsicht ist schon ein großer Schritt zur Vermeidung von Wildunfällen getan.

Weitere Tipps zur Vermeidung von Wildunfällen

Gehen Sie auf Nummer Sicher und senken Sie die Statistikwerte der Wildunfälle. Achten Sie besonders auf Warnschilder „Wildwechsel“ und nehmen Sie diese ernst. Sie geben Hinweis darauf, wo verstärkt mit einem Wildwechsel zu rechnen ist. Schalten Sie aber auch den Kopf ein und beurteilen Sie verschiedene Fahrstrecken selbstständig. Die Bremsbereitschaft sollte in gefährdeten Gebieten jederzeit hergestellt sein, jedoch sollte ein heftiges, panikartiges Ausweichen ganz entschieden vermieden werden. Das kann nämlich zu schweren Schäden an Ihrem Fahrzeug und Ihrer Person führen. Sollten alle Stricke reißen, rufen Sie die Polizei an, stellen Sie Ihr Warndreieck auf und berühren Sie das Tier nicht, da es ansteckende Krankheiten wie zum Beispiel Tollwut haben könnte.

Gute Fahrt!

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