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Bräunen ohne Risiko? Sonnenschutz

Das natürliche Licht der Sonne gilt als Glücksfaktor und Lebenselixier. Es hat aber auch negative Seiten: Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung, Allergien und schlimmstenfalls Hautkrebs. Europaweit gibt es jährlich bis zu 60 000 neue Hautkrebsfälle. Das Schönheitsideal der „nahtlosen Bräune“ kostet unter Umständen einen hohen Preis. Sonnenhunger sollte daher nicht zur Nachlässigkeit führen. Mit einigen Maßnahmen kann man sich ausreichend schützen und den Sonnenschein trotzdem genießen.

Unverzichtbar: Sonnenschirm, Sonnencreme & Co.

Bekannte Sonnenschutzmittel sind Sonnenhut und Sonnenschirm, Sonnenbrille, der Aufenthalt im Schatten und schützende Kleidung. Wichtig ist auch eine Sonnencreme mit geeignetem Lichtschutzfaktor. Sonnencreme schützt die Haut vor der kurzwelligen UV-B-Strahlung, die auf der obersten Hautschicht – der Epidermis – den unangenehmen Sonnenbrand hervorruft.

Heimtückisch ist die langwellige UV-A-Strahlung. Sie verursacht kein Warnsignal wie Sonnenbrand, dringt aber bis in tiefere Hautschichten vor. Sie schädigt die Collagenfasern und Zellmembranen der Haut und schwächt deren Immunsystem. Auf diese Art kann über Jahre hinweg zwischen oberer und mittlerer Hautschicht (Epidermis und Dermis) der so genannte „helle Hautkrebs“ entstehen. Gewöhnlich an Stellen, die ständig der Sonne ausgesetzt sind: Kopf, Gesicht etc. Wird er frühzeitig entdeckt, bestehen aber gute Heilungschancen.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen und Tipps

Nach Empfehlungen der EU-Kommission sind inzwischen irreführende Bezeichnungen wie „Sun-Blocker“ und „Komplettschutz“ auf Verpackungen von Sonnenschutzmitteln verschwunden und einheitliche Bezeichnungen eingeführt worden: „Niedriger Schutz“ (Lichtschutz-Faktor 6 bis 10), „Mittlerer Schutz“ (LSF 15 bis 25), „Hoher Schutz“ (LSF 30 bis 50 sowie „Sehr hoher Schutz“ (LSF höher als 50). Dennoch bieten Sonnenschutzmittel wie Sonnenmilch, -creme und -spray keinen vollständigen Schutz. Zu warnen ist insbesondere vor der intensiven Mittagssonne. Kinder, speziell Kleinkinder, sollten ohnehin keiner direkten Sonneneinwirkung ausgesetzt und gut geschützt werden.

Der Sonnenschutz sollte frühzeitig, ausreichend und mehrfach aufgetragen werden. Durch Schwitzen, Baden und Abtrocknen geht seine Wirkung nämlich nach und nach verloren. Auch im Schatten oder bei bewölktem Himmel sollte man sich eincremen, doch kann die Gesamtschutzzeit durch mehrmaliges Auftragen nicht nach Belieben verlängert werden. Das A und O ist ohnehin der wohldosierte Umgang mit der Sonne.

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