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		<title>Dunkel war’s, der Mond schien helle …</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 07:39:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Definition: Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit jeher fasziniert der Mond die Menschheit. Vor ca. 4,6 Milliarden Jahren entstanden, ist er Ausgangspunkt für viele Legenden und Mythen. Von fast allen Kulturen dieser Welt wurde der Mond mit seinem faszinierenden Licht, das des Nachts vom sternenklaren Himmel scheint, als Gottheit verehrt. Die Römer verehrten ihn als Luna oder auch Diana, bei den [...]]]></description>
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<p>Seit jeher fasziniert der Mond die Menschheit. Vor ca. 4,6 Milliarden Jahren entstanden, ist er Ausgangspunkt für viele Legenden und Mythen. Von fast allen Kulturen dieser Welt wurde der Mond mit seinem faszinierenden Licht, das des Nachts vom sternenklaren Himmel scheint, als Gottheit verehrt. Die Römer verehrten ihn als Luna oder auch Diana, bei den Griechen waren es Selene und Artemis. Für die meisten Völker war der Mond eine weibliche Gottheit, während die Sonne als ihr männliches Gegenstück angesehen wurde. In der deutschen Sprache spiegelt sich diese Geschlechterverteilung nicht wie in vielen anderen Sprachen der Welt wider: Der Mond ist im Deutschen männlich und die Sonne weiblich. <span id="more-884"></span></p>
<h3>Hellster Himmelskörper nach der Sonne</h3>
<p>Der Mond ist der einzige <a title="natürlicher Satellit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satellit_%28Astronomie%29" target="_blank">natürliche Satellit</a> der Erde und sollte, um genau zu sein, als Erdmond bezeichnet werden, denn ein Mond ist nichts anderes als ein Trabant, also ein Begleiter eines Planeten. Der Erdmond bewegt sich auf einer Umlaufbahn, die rund 385 000 Kilometer von der Erde entfernt ist. Nach der Sonne ist er der hellste Himmelskörper, auch wenn das Mondlicht, das wir auf der Erde sehen, nicht vom Mond selbst produziert wird. Er reflektiert lediglich das Licht der Sonne.</p>
<p>Nicht nur für helle Vollmondnächte sorgt der Mond auf der Erde, sondern auch für ein ausgewogenes Klima und Wetterbedingungen, die ein Leben für Menschen möglich machen. Die wechselseitigen Anziehungskräfte zwischen der Erde und ihrem Mond sind für den Menschen am offensichtlichsten in Form der Gezeiten. Dass Ebbe und Flut dem Mond zu verdanken sind, ist unbestritten; nicht wissenschaftlich nachgewiesen sind jedoch viele andere Erscheinungen, die angeblich mit dem Mond bzw. dem Vollmond in Verbindung stehen sollen: Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, vermehrte Anzahl von Verkehrsunfällen usw.</p>
<h3>Mondlicht: Symbol für Romantik</h3>
<p>Ein klarer Nachthimmel, von dem die Sterne und der Vollmond scheinen, ist immer noch DAS Symbol für Romantik und stimmungsvolles Licht. Dabei ist die Beleuchtungsstärke des Mondes mit 0,2 bis 0,3 Lux verschwindend gering. Zum Vergleich: Eine Kerze erbringt im Abstand von einem Meter ein <a title="Lux" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29" target="_blank">Lux</a>, und das Sonnenlicht ist 300 000- bis 400 000-mal heller als der Vollmond. Zudem hängt die Helligkeit des Mondes noch von der jeweiligen Mondphase ab. Der Halbmond bringt anstatt der erwarteten 50 % sogar nur 11% der Helligkeit des Vollmonds auf. Dennoch: Die Faszination Mondlicht ist allerorten ungebrochen.</p>
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		<title>Arne Jacobsen – Architekt und bedeutender Leuchtendesigner (1902-1971)</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht & Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[AJ Royal]]></category>
		<category><![CDATA[Arne Jacobsen]]></category>
		<category><![CDATA[Designer]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Arne Jacobsen machte sich nach dem Besuch der Königlich Dänischen Kunstakademie in den 1930er Jahren zunächst einen Namen als Architekt und baute Villen, Privathäuser, Rathäuser und Sporthallen. Inspiration für seine eigenen Architektur-Entwürfe fand er auf seinen Reisen, z. B. nach Berlin, wo er Werke von Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe besichtigte, die [...]]]></description>
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<p>Arne Jacobsen machte sich nach dem Besuch der Königlich Dänischen Kunstakademie in den 1930er Jahren zunächst einen Namen als Architekt und baute Villen, Privathäuser, Rathäuser und Sporthallen. Inspiration für seine eigenen Architektur-Entwürfe fand er auf seinen Reisen, z. B. nach Berlin, wo er Werke von Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe besichtigte, die ihn durch ihre funktionale Sachlichkeit faszinierten und einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterließen. Später stattete er seine Bauten auch mit selbst entworfenen Armaturen, Bestecken, Sitzmöbeln und Leuchten aus. Er gilt durch seinen Stil, in dem sich Arne Jacobsens Liebe zur Natur mit funktionaler Sachlichkeit vereint, als Pionier der skandinavischen Moderne. <span id="more-878"></span></p>
<h3>Von der Natur inspiriert – Arne Jacobsens bekannteste Möbelentwürfe</h3>
<p>Zu seinen frühen architektonischen Werken zählen die Bellavista-Siedlung und das <a title="Bellevue-Theater" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bellevue_Theater" target="_blank">Bellevue-Theater</a> in Klampenborg sowie das Rathaus von Århus. Für viele bekannte Bauten, z. B. die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main oder die Oper in Sydney, gestaltete Arne Jacobsen auch Sitzmöbel, die weltweit Aufmerksamkeit erregten: den Sessel „Schwan“, dessen Form einem Schwanenhals nachempfunden ist, den Sessel „Ei“ und den Stuhl „Ameise“. Überhaupt ließ sich Arne Jacobsen in der Formgebung bei seinen Entwürfen häufig von der Schönheit der Natur leiten. So entstanden funktionale Gebrauchsgegenstände von zeitloser Schönheit.</p>
<h3>Leuchtendesign von Arne Jacobsen</h3>
<p>Doch Arne Jacobsen schuf nicht nur stilvolle Architektur und außergewöhnliche Sitzmöbel, er war auch ein herausragender Leuchtendesigner. Er entwarf z. B. die wie eine schwebende Glasscheibe anmutende Deckenleuchte „Munkegård“ für eine Schule in Munkegård. In den 1950er Jahren baute er dann das erste Hochhaus Kopenhagens: das Radisson SAS Royal Hotel. Für dieses Hotel entwarf er nicht nur die genannten Sitzmöbel „Schwan“ und „Ei“ sowie individuell das Besteck „AJ“, sondern auch die Leuchtenserie „<a title="AJ Royal Arne Jacobsen" href="http://www.dieter-horn.de/louis-poulsen/aj-royal" target="_blank">AJ Royal</a>“, die aus Stehleuchten, Wandleuchten sowie Hänge- und Tischleuchten besteht. Diese außergewöhnlichen Leuchten, deren Design Arne Jacobsens Detailverliebtheit widerspiegelt, werden, ebenso wie die von ihm entworfenen Sitzmöbel, auch heute noch produziert und finden weltweit Käufer.</p>
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		<title>Schneeflocken – faszinierende individuelle Gebilde</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht & Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kristall]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeflocke]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen, darunter vor allem die Kinder, freuen sich jedes Jahr auf den ersten Schnee und hoffen auf „Weiße Weihnachten“. Was gibt es Schöneres, als an einem kalten Wintertag zu beobachten, wie Schneeflocken langsam der Erde entgegenschweben. Doch Schnee ist nicht gleich Schnee. Manchmal sinken große Schneeflocken sacht vom Himmel herab, als hätte „Frau Holle“ [...]]]></description>
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<p>Viele Menschen, darunter vor allem die Kinder, freuen sich jedes Jahr auf den ersten Schnee und hoffen auf „Weiße Weihnachten“. Was gibt es Schöneres, als an einem kalten Wintertag zu beobachten, wie Schneeflocken langsam der Erde entgegenschweben. Doch Schnee ist nicht gleich Schnee. Manchmal sinken große Schneeflocken sacht vom Himmel herab, als hätte „Frau Holle“ die Betten ausgeschüttelt, und legen sich wie ein duftiges Laken über die Landschaft. Dann wiederum ist es windig und nass und der herabfallende Schnee verwandelt sich am Boden sofort in Schneematsch. Doch wie entstehen Schneeflocken und was macht sie so einzigartig? <span id="more-871"></span></p>
<h3>Schnee – jede Flocke ein Unikat</h3>
<p>Schneeflocken bestehen aus gefrorenem Wasser, haben stets sechs Seiten und sechs Spitzen und doch ist jede von ihnen ein individuelles Gebilde. Keine Schneeflocke gleicht der anderen. Jede Schneeflocke besteht aus <a title="Schnee" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnee" target="_blank">Eiskristallen</a>, die sich bei einer Temperatur von minus 17 bis minus zwölf Grad in den Wolken bilden, sobald sich Wassertropfen an Staubkörnern oder anderen Molekülen anlagern und es zur Kristallisation kommt. Der in der Atmosphäre befindliche Wasserdampf lässt die Eiskristalle wachsen und sich miteinander verbinden. Dadurch entstehen – temperaturabhängig – ganz unterschiedliche Gebilde – größer bzw. kleiner in der Form, sternen- bzw. plättchenförmig, aber auch säulenartig -, die mit einer Geschwindigkeit von ca. vier km/h vom Himmel fallen.</p>
<h3>Wilson Alwyn Bentley – der erste Schneeflockenforscher</h3>
<p>Dass Schneeflocken stets eine sechseckige Form aufweisen, ist bereits seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Ihre Individualität entdeckte der Amerikaner Wilson Alwyn Bentley (1865-1931). Er fotografierte im Jahr 1885 an seinem Wohnort Jericho in den Bergen von Vermont erstmals Schneeflocken unter dem Mikroskop und bewies mithilfe von ca. 6 000 Fotos die Einzigartigkeit der einzelnen Schneeflocken. Schnee ist eigentlich durchsichtig, auch wenn er dem menschlichen Auge aufgrund der <a title="Lichtreflexion, Lichtbrechung" href="http://www.mikroskopie.de/pfad/grundlagen/drei.html" target="_blank">Lichtreflexion und -brechung</a> weiß erscheint. Eine einzelne Schneeflocke hat ein Gewicht von ca. 0,004 Gramm und einen Durchschnitt von ca. 5 mm.</p>
<h3>Mit Schneeflocken dekorieren</h3>
<p>Schneeflocken sind auch ein beliebtes Dekorationsmotiv. In der Winter- und Weihnachtszeit kann man sie vielerorts und in unzähligen Variationen bewundern: aus Bastelpapier ausgeschnitten, als Fensterbilder aus Klebefolie und anderen Materialien. Hoher Beliebtheit erfreuen sich auch Kerzenständer in Schneeflockenform sowie LED-beleuchtete Schneeflocken und Lichterketten mit diesem Motiv. Sie erhellen die dunkle Jahreszeit und signalisieren dem Betrachter Behaglichkeit.</p>
<p>Freuen wir uns also auf den diesjährigen Winter mit hoffentlich wieder unzähligen Schneeflocken.</p>
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		<title>Adieu Büro-Chaos! Die 5-S-Methode</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:42:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ratgeber für Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[5-S-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[KAIZEN]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung am Arbeitsplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ordnung ist das halbe Leben“, „Da herrschen noch Zucht und Ordnung“ oder „Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen“. Weisheiten und Redewendungen in Bezug auf Ordnung beziehungsweise Unordnung gibt es viele und in zahlreichen Kulturen. Doch mit der Umsetzung dieser vielzitierten Ordnung hapert es meist. Lieber wird das Motto [...]]]></description>
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<p>„Ordnung ist das halbe Leben“, „Da herrschen noch Zucht und Ordnung“ oder „Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen“. Weisheiten und Redewendungen in Bezug auf Ordnung beziehungsweise Unordnung gibt es viele und in zahlreichen Kulturen. Doch mit der Umsetzung dieser vielzitierten Ordnung hapert es meist. Lieber wird das Motto „Nur das Genie beherrscht das Chaos“ praktiziert. Gerade in Büroräumen türmen sich gerne einmal alte Tageszeitungen, Kalender von vor drei Jahren oder Papiere und Mitschriften, die ihren Zenit ebenfalls schon bei weitem überschritten haben. Aber wieso sollte man das alles wegwerfen!? Vielleicht kann man es ja irgendwann noch einmal gebrauchen. Erst, wenn man etwas wirklich Wichtiges sucht, ist der Punkt erreicht, an dem man sich zum Wegwerfen und Aufräumen zwingt. Doch womit fängt man nur an? Dabei kann eine Methode helfen, die ihren Ursprung in Japan hat.<span id="more-867"></span></p>
<h3>Die 5-S-Methode</h3>
<p>Es ist äußerst demotivierend, wenn man morgens im Büro schon von vorneherein kein Land mehr sieht. An einem aufgeräumten Arbeitsplatz stellen sich Erfolgserlebnisse deutlich besser ein. Die <a title="5-S-Methode" href="http://www.tqm.com/methoden/5s" target="_blank">5-S-Methode</a> besagt daher, dass Ordnung und Sauberkeit die Qualität und Produktivität steigern. Diese Methodik ist ein Teil der Kaizen-Philosophie (KAI, „Veränderung“; ZEN, „zum Besseren“).</p>
<h3>Die Umsetzung der 5-S-Methode erfolgt in fünf Schritten:</h3>
<p>• Seiri: Sortierung unnötiger Arbeitsmittel. Übrig bleiben diejenigen Utensilien, die für die nächsten Tage auch wirklich gebraucht werden.</p>
<p>• Seiton: „Stelle ordentlich hin“. Gemeint ist die ergonomische Anordnung der Arbeitsutensilien.</p>
<p>• Seiso: Sauberhalten. Regelmäßige Säuberung des Arbeitsplatzes.</p>
<p>• Seiketu: Standardisierung der ersten drei Punkte (Reinigungspläne etc.)</p>
<p>• Shitsuke: Selbstdisziplin. Einhaltung und fortwährende Verbesserung aller Punkte.</p>
<h3>Schreibtischleuchten mit Fächern schaffen Ordnung</h3>
<p>Auch einfache Tricks wie nützliche Büroartikel können helfen, den Schreibtisch zu strukturieren und besser in Ordnung zu halten. Utensilien, die mehrere Funktionen in sich vereinen, sind besonders platzsparend. Es gibt beispielsweise <a title="Schreibtischleuchten" href="http://www.lampenwelt.de/Wohnraumleuchten/Tischleuchten/Schreibtischleuchten" target="_blank">Schreibtischleuchten</a> mit integriertem Taschenrechner und Fächern für Stifte, Büroklammern, Schere und Notizzettel. So hat man alles gleich griffbereit und die Sachen befinden sich immer am gleichen Platz.</p>
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		<title>Wellen und Fächer – Design von Alvar Aalto</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alvar Aalto]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto (1898 &#8211; 1976) gehörten Inneneinrichtung und Architektur eines Hauses immer untrennbar zusammen. Möbel und Accessoires mussten seiner Meinung nach in Einklang mit dem architektonischen Stil des Gebäudes stehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Aalto, wann immer er Möbel, Leuchten und Accessoires entwarf, dies speziell für ein [...]]]></description>
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<p>Für den finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto (1898 &#8211; 1976) gehörten Inneneinrichtung und Architektur eines Hauses immer untrennbar zusammen. Möbel und Accessoires mussten seiner Meinung nach in Einklang mit dem architektonischen Stil des Gebäudes stehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Aalto, wann immer er Möbel, Leuchten und Accessoires entwarf, dies speziell für ein bestimmtes Bauwerk tat. Die heute noch produzierte, weltberühmte <a title="Aalto-Vase Savoy" href="http://www.homeform.de/shop/iittala/20450/Aalto-Vase-Savoy.html" target="_blank">Aalto-Vase</a> z. B. entwarf er für das exklusive Savoy-Restaurant in Helsinki, weswegen sie auch häufig „Savoy-Vase“ genannt wird. Die geschwungenen Formen dieser Vase erinnern an den Grundriss eines Sees und sind damit ein aussagekräftiges Beispiel für die typischen Aalto-Formen: die Welle und der Fächer. <span id="more-860"></span></p>
<h3>Aaltos Design – bis ins kleinste Detail menschlich</h3>
<p>Mit all seinen Entwürfen – sei es das Lungensanatorium in Paimio mit den geschwungenen, bequemen Liegestühlen oder das Wohnhochhaus in der Neuen Vahr in Bremen – war <a title="Aalto" href="http://www.kunstmarkt.com/pagesprz/kunst/_d129190-/show_praesenz.html?_q=" target="_blank">Aalto</a> stets dem Menschen und der Natur sehr nahe. Sein Stil ist geprägt von Funktionalität und der Integration organischer Elemente. Ihm war es wichtig, dass sein Design – vom Hochhaus bis zur Vase – bis ins kleinste Detail menschlich war. Wellenförmige, geschwungene Formen sind dabei immer wieder markante Charakteristika seiner Werke, z. B. bei dem Schauspielhaus in Düsseldorf, der Oper in Essen oder dem berühmten Sessel „Tank“. Für seine Sitzmöbelkonstruktionen machte sich Aalto die damals aufkommende Technik des Holzbiegens zunutze. Die Armlehnen und Gestelle seiner Sessel, Stühle und Liegen bestehen meist aus gebogenem Holz – besonders ausgeprägt zu sehen an Aaltos Schwingsessel Nr. 31.</p>
<h3>Eigene Produktion von Möbeln und Leuchten</h3>
<p>1935 gründete Alvar Aalto zusammen mit seiner ersten Frau Aino die Firma Artek – das Unternehmen, das bis heute Aaltos Möbel- und Leuchtenkreationen produziert und vertreibt. Einige seiner bekanntesten Leuchten sind die Pendelleuchte „Golden Bell“ mit der Nummer A330S, die er wie auch die berühmte Aalto-Vase für das Luxus-Restaurant Savoy in Helsinki entworfen hat, oder die kugelförmige Pendelleuchte „Bilberry“ A338, die eine Kreation für das Maison Carré des französischen Galeristen Louis Carré war. Auch Möbelstücke, wie der schlichte dreibeinige Hocker Nr. 60, werden über 30 Jahre nach dem Tod des Designers, der seinen Stil selbst als „Bio-Funktionalismus“ bezeichnete, weiterhin hergestellt und erfreuen sich größter Beliebtheit.</p>
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		<title>Abseits der Norm</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hundertwasser]]></category>
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		<description><![CDATA[Hört man den Namen Friedensreich Hundertwasser hat man im selben Moment seine farbenfrohen Bauwerke vor Augen. Normierung und Geradlinigkeit waren Hundertwasser zuwider. Diese Einstellung verdeutlicht jedes einzelne seiner farbenfrohen und unkonventionellen Werke zu hundert Prozent. 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, begann er bereits als Kind mit der Malerei. Seine Kunsterzieher entdeckten das außerordentliche [...]]]></description>
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<p>Hört man den Namen Friedensreich Hundertwasser hat man im selben Moment seine farbenfrohen Bauwerke vor Augen. Normierung und Geradlinigkeit waren Hundertwasser zuwider. Diese Einstellung verdeutlicht jedes einzelne seiner farbenfrohen und unkonventionellen Werke zu hundert Prozent. 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, begann er bereits als Kind mit der Malerei. Seine Kunsterzieher entdeckten das außerordentliche Gespür des Jungen für Farben und Formen. Schon bevor Hundertwasser sein Kunststudium Ende der 1940er Jahre abbrach, unterzeichnete er seine Aquarelle mit diesem an seinen bürgerlichen Namen angelehnten Pseudonym. <span id="more-852"></span></p>
<p>Der Österreicher arbeitete bevorzugt mit leuchtenden <a title="Komplementärfarben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplement%C3%A4rfarbe" target="_blank">Komplementärfarben</a>. Sie symbolisierten für ihn Leben. Oftmals bildete er in seinen Gemälden auch Merkmale der Architektur wie z. B. Fenster und Türme ab, ehe er sich ab den 1970er Jahren immer mehr der wahrhaftigen Architektur zuwandte. Für sie wurde er teilweise belächelt, teilweise kritisiert, weil man ihm vorwarf, dass Aspekte wie Schallschutz, Wärmedämmung oder Sanitäranlagen in Hundertwasser-Häusern nur eine untergeordnete Rolle spielen würden.</p>
<h3>Hundertwasser schuf Architektur im Einklang mit der Natur</h3>
<p>Hundertwasser hatte das Anliegen der Natur, den durch seine Bauwerke eingenommenen Platz wieder zurück zu geben. Dies zeigt sich deutlich in den begrünten und bewaldeten Dächern seiner Häuser. Zu den bekanntesten zählen unter anderem das Hundertwasser-Haus in Wien oder das Wohn- und Geschäftshaus „Die grüne Zitadelle von Magdeburg“. Es sind äußerst kreativ gestaltete Märchenschlösser, die sowohl in ihrer Farbgebung als auch mit ihren asymmetrischen Formen aus dem architektonischen „Einheitsbrei“ vieler Städte eindeutig herausstechen. Sie sind das unverrückbare Statement Hundertwassers für Vielfalt und Abwechslung. Der Autodidakt war mit seinen originellen Projekten auch international gefragt: etwa in den USA, Japan, auf Kuba oder Neuseeland. Im Jahr 2000 starb der eigenwillige Künstler auf der Rückreise von Neuseeland nach Europa an Herzversagen. Durch seine Bauwerke wird er aber noch vielen weiteren Generationen im Gedächtnis bleiben.</p>
<h3>Leuchten in leuchtenden Farben</h3>
<p>Neben Wohn- und Geschäftshäusern, Bahnhöfen und Kindertagesstätten entwarf Hundertwasser auch Motive für Briefmarken, Fahnen, Plakate und gestaltete auch Leuchten – z.B. Säulenleuchter. Säulen hatten für Hundertwasser nicht nur eine tragende Funktion, sondern waren schmückende Elemente. Nach dieser Philosophie sind auch seine<a title="Säulenleuchter Hundertwasser" href="http://www.arsmundi.de/information/saeulenleuchter/i84877tj7q9.htm" target="_blank"> Säulenleuchter</a> entstanden. Kein Leuchter ist wie der andere. Sie ähneln sich zwar, sind in Form und Farbe jedoch sehr individuell und können nach Lust und Laune miteinander kombiniert werden.</p>
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		<title>Eine bahnbrechende Erfindung feiert Geburtstag: 125 Jahre Automobil</title>
		<link>http://www.lampen-blog.net/licht-und-geschichte/eine-bahnbrechende-erfindung-feiert-geburtstag-125-jahre-automobil.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 15:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht & Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Autoleuchten]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil 125 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[Scheinwerfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. Januar 1886 meldete Carl Friedrich Benz (1844-1929) seinen „Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an und bereitete damit den Weg für die weitere Entwicklung und den Fortschritt der Automobilindustrie. Die erste aufsehenerregende Fahrt über Land von Mannheim nach Pforzheim unternahm seine Frau Bertha ohne das Wissen ihres Mannes zusammen mit den Söhnen Richard und [...]]]></description>
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<p>Am 29. Januar 1886 meldete Carl Friedrich Benz (1844-1929) seinen „Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an und bereitete damit den Weg für die weitere Entwicklung und den Fortschritt der Automobilindustrie. Die erste aufsehenerregende Fahrt über Land von Mannheim nach Pforzheim unternahm seine Frau Bertha ohne das Wissen ihres Mannes zusammen mit den Söhnen Richard und Eugen.<span id="more-844"></span></p>
<h3>Wer hat‘s erfunden?</h3>
<p>Das Jahr 1886 gilt zwar als Geburtsstunde des Automobils und Carl Benz offiziell als dessen Erfinder, er stützte sich aber bei seiner Entwicklung auch auf das Wissen und die Entwicklungen anderer Erfinder, wie z. B. Wilhelm Maybach (1846-1929), Nikolaus Otto (1832-1891) und Gottlieb Daimler (1834-1900). Daimler und Otto brachten 1877 den Otto-Motor zur Serienreife.</p>
<p>In den ersten Jahrzehnten war der Privatbesitz eines Automobils lediglich ein weiteres Privileg für die reiche Oberschicht und das sollte in Deutschland, der Heimat des Automobils, auch noch viele Jahrzehnte so bleiben. Trotzdem änderte sich vieles: Pferdedroschken und Pferde-Lastwagen wurden durch Omnibusse, Taxis und Lastkraftwagen ersetzt, die Fortbewegung der Menschen und der Warenumschlag gingen immer schneller vonstatten.</p>
<p>1912 führte Henry Ford in den USA die Fließbandproduktion ein, was das Automobil erschwinglich und somit auch massentauglich machte. Zwei Weltkriege und ihre Folgen verhinderten diesen schnellen Siegeszug des Autos in Deutschland. Erst in den 1950 und 1960er Jahren rückte der Erwerb eines Privat-Autos für den Ottonormalverbraucher in Deutschland in greifbare Nähe.</p>
<h3>Das Elektroauto – Automobil der Zukunft?</h3>
<p>In den letzten 125 Jahren wurden die Autos immer weiter entwickelt, sie wurden immer schneller und immer technisierter. Weltweit werden jährlich ca. 60 Millionen Autos produziert und in Deutschland besitzt jeder Zweite ein Auto. Aber bereits in den 1970er Jahren wurde anhand der Ölkrise und der damit einhergehenden „Autofreien Sonntage“ klar, dass die Tage des Benzinmotors gezählt sind und ein Umdenken hinsichtlich der Antriebsmöglichkeiten unumgänglich ist. Die Zukunft gehört Elektroautos und dem solarbetriebenen Auto. Dabei ist der Elektroantrieb gar keine neuartige Erfindung. Bereits 1881 stellte der Ingenieur Gustave Trouvé auf der internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris ein elektrisches Drei-Räder-Fahrzeug vor. In der Anfangszeit des Automobils waren Elektroautos aufgrund der geringeren Geräuschentwicklung und der schnelleren Geschwindigkeit sehr beliebt. Der Belgier Camille Jenatzy stellte 1899 mit einem <a title="Elektroauto" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto" target="_blank">Elektroauto</a> den damaligen Geschwindigkeits-Weltrekord von 105,88 km/h auf. Allerdings hatten die Elektroautos zwei entscheidende Nachteile: die geringere Reichweite und das langwierige Aufladen.</p>
<p>Der Verbrennungsmotor ließ größere Reichweiten zu und es wurden immer schnellere Autos entwickelt. Doch in Zeiten der schwindenden Ressourcen und zunehmenden Umweltbewusstseins geht die Entwicklung in eine andere Richtung. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, den Elektromotor zu verbessern, die Reichweite zu vergrößern und die Ladekapazitäten zu verbessern. Das Elektroauto muss jedoch, um Massentauglichkeit und -akzeptanz zu erhalten, deutlich günstiger in der Anschaffung werden.</p>
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		<title>Feuerwerk: Warum lassen wir’s krachen und leuchten?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 17:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht & Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr am 31. Dezember, wenn sich die Zeiger der Uhren langsam auf Mitternacht zu bewegen, holen die meisten von uns ihre Feuerwerkskracher und Leuchtkanonen hervor. Das alte Jahr lässt man hinter sich und begrüßt das neue voller Erwartungen mit einem prächtigen Feuerwerk. Doch woher kommt eigentlich die Tradition des Feuerwerks an Silvester? Schon die [...]]]></description>
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<p>Jedes Jahr am 31. Dezember, wenn sich die Zeiger der Uhren langsam auf Mitternacht zu bewegen, holen die meisten von uns ihre Feuerwerkskracher und Leuchtkanonen hervor. Das alte Jahr lässt man hinter sich und begrüßt das neue voller Erwartungen mit einem prächtigen Feuerwerk. Doch woher kommt eigentlich die Tradition des Feuerwerks an Silvester? Schon die Germanen pflegten das Ritual, mit Lärm die bösen Geister zu vertreiben. Sie benutzen dazu u. a. Dreschflegel und Peitschen. Die Chinesen entdeckten im 8. Jahrhundert explosive Stoffe (Salpeter, Holzkohle und Schwefel – bei uns bekannt als Schwarzpulver), die von holländischen Seefahrern im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht und zunächst nur in Kriegswaffen eingesetzt wurden. <span id="more-838"></span></p>
<h3>Friedlicher Einsatz</h3>
<p>Der erste friedliche Einsatz von <a title="Schwarzpulver" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzpulver" target="_blank">Schwarzpulver</a> fand 1379 in Florenz im Rahmen der Pfingstfeierlichkeiten statt. In Deutschland wurde 1507 während des Reichstags zu Konstanz erstmals ein Feuerwerk gezündet. Der französische Hof Ludwigs XV. war bekannt für seine großen Feuerwerke zu Silvester. Neben dem Effekt, dass es bei einem Feuerwerk immer ordentlich kracht, kam auch immer mehr die optische Komponente – die Lichter und Farben – hinzu. Im 19. Jahrhundert wurde eine günstige Massenproduktion möglich, so dass das Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen erschwinglich wurde. 1838 gründete Georg Berckholz die erste deutsche Feuerwerksfirma.</p>
<h3>Klassifizierung von Feuerwerkskörpern</h3>
<p>Dadurch, dass die Handhabung von Feuerwerkskörpern nicht ganz ungefährlich ist, endet so manche Silvesternacht in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Häufig führen fehlende Vorsicht und das erneute Zünden von Blindgängern zu solchen Unfällen. Damit man das neue Jahr unbeschadet begrüßen kann, sollte man die Gebrauchsanweisung des Herstellers gründlich lesen und die Kategorisierung der Feuerwerkskörper beachten. Kleinstfeuerwerke (Klasse I) umfassen Scherzartikel, Tischfeuerwerke usw. und unterliegen keiner gesetzlichen Einschränkung. Sogenannte Kleinfeuerwerke (Klasse II) dürfen nur an Erwachsene verkauft und von ihnen gezündet werden. Mittelfeuerwerke (Klasse III) und Großfeuerwerke (Klasse IV) hingegen gehören ausschließlich in die Hände von ausgebildeten Pyrotechnikern.</p>
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		<title>Hängeleuchter aus Holz: Leuchterspinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leuchten]]></category>
		<category><![CDATA[Erzgebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Holzkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leuchterspinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November fällt manchmal der erste Schnee, in jedem Fall aber der alljährliche Startschuss für die weihnachtliche Deko-Saison. Dann erleuchten wieder Lichterketten, Lichtschläuche und Lichtnetze die Fenster und Fassaden der Häuser. Bei den Stichwörtern „Weihnachtsdekoration aus dem Erzgebirge“ kommen uns sofort die kunstvoll aus Holz gefertigten Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Nussknacker in den Sinn. Doch nicht [...]]]></description>
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<p>Im November fällt manchmal der erste Schnee, in jedem Fall aber der alljährliche Startschuss für die weihnachtliche Deko-Saison. Dann erleuchten wieder Lichterketten, Lichtschläuche und Lichtnetze die Fenster und Fassaden der Häuser. Bei den Stichwörtern „Weihnachtsdekoration aus dem Erzgebirge“ kommen uns sofort die kunstvoll aus Holz gefertigten Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Nussknacker in den Sinn. Doch nicht nur traditioneller Weihnachtsschmuck hat seinen Ursprung im Erzgebirge, auch die weniger bekannten „Leuchterspinnen“ wurden dort hergestellt. <span id="more-833"></span></p>
<p>Das Holz- bzw. Drechselhandwerk hat im Erzgebirge eine relativ lange Tradition. Etwa um 1200 wurden in der Nähe von Seiffen zudem mehrere Glashütten gegründet. Darin entstanden gläserne Lüster. Sie waren venezianischen Leuchtern aus Murano-Glas nachempfunden, bestanden jedoch aus Holz, weil sich kaum jemand aus der Bevölkerung die hochpreisigen Glaslüster hätte leisten können. Die Alternative hieß daher: Hängeleuchter bzw. „Leuchterspinnen“ aus Holz. Manchmal wurde Glas auch durch günstigeres Keramik ersetzt. Einige der „<a title="Leuchterspinnen" href="http://www.erzgebirgskaufhaus.de/cgi-bin-ekh/shops/ekh_start.pl" target="_blank">Leuchterspinnen</a>“ sind noch heute vereinzelt in erzgebirgischen Kirchen zu sehen.</p>
<h3>Holzperlen statt gläserne Prismen</h3>
<p>Schmückend waren die Holzhängeleuchter dennoch, auch wenn sie nicht mit gläsernen Prismen, die das Licht besonders schön reflektierten, verziert waren, sondern mit Holzperlen und bemalten hölzernen Elementen. Auch war die Fertigung der Hängeleuchter ähnlich aufwändig wie die Fertigung der Glaslüster, denn auch sie bestanden aus vielen Einzelteilen, die erst einmal montiert werden mussten. Ein größerer Holzhängeleuchter konnte sich aus mehr als 1.700 Komponenten zusammensetzen. Ein unschlagbarer Pluspunkt der Leuchter war ihre Flexibilität hinsichtlich ihrer Dekoration. Je nach festlichem Anlass und Jahreszeit konnte der Behang ausgetauscht werden: Ostereier im Frühling und Glöckchen im Winter.</p>
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		<title>Das Zugtier des Weihnachtsmannes: Elch oder Rentier?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 05:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht & Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Elch]]></category>
		<category><![CDATA[Rentier]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbeleuchtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sieht man sie – als Fensterdekoration, Kuscheltier, auf Kerzenleuchtern oder Lichterbögen. Auch als LED-Silhouette sind sie in manchem Vorgarten zu bewundern. Die Rede ist von dem Tier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht – dem Rentier. Oder ist das Rentier etwa ein Elch? Rentier oder Elch – die Unterschiede Elche und [...]]]></description>
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<p>Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sieht man sie – als Fensterdekoration, Kuscheltier, auf Kerzenleuchtern oder Lichterbögen. Auch als LED-Silhouette sind sie in manchem Vorgarten zu bewundern. Die Rede ist von dem Tier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht – dem Rentier. Oder ist das Rentier etwa ein Elch?</p>
<h3>Rentier oder Elch – die Unterschiede</h3>
<p>Elche und <a title="Rentiere beleuchtet" href="http://www.lampenwelt.de/Rentier---------222.html" target="_blank">Rentiere</a> sind Hirscharten, die beide in Nordeuropa, Asien und Nordamerika vorkommen. Elche sind jedoch wesentlich größer als Rentiere und haben ein anderes Geweih. Ein erwachsener Elchbulle misst (bei einer Schulterhöhe von bis zu 2,3 Metern) bis zu drei Meter und wiegt zwischen 500 und 800 Kilogramm, wobei die europäischen Elche kleiner sind als die amerikanischen. Rentiere werden (bei einer Schulterhöhe von max. 1,5 Metern) höchstens zwei Meter groß und bringen es lediglich auf ein Gewicht von höchstens 300 Kilogramm. Während bei den Rentieren Männchen und Weibchen stangenartige, weit verzweigte Geweihe tragen, schmückt sich bei den Elchen nur das männliche Tier mit einem Geweih, das eher schaufelartig aussieht. <span id="more-825"></span></p>
<p>Auch das Fell der beiden Arten ist unterschiedlich: Rentiere sind hell- bis dunkelbraun, Elche grau- bis dunkelbraun mit hellgrauem Fell an den Läufen, weshalb sie aussehen, als hätten sie Strümpfe an.</p>
<h3>Lappland – Heimat von Elchen, Rentieren und dem Weihnachtsmann</h3>
<p>Im hohen Norden Europas – in Lappland – kann man beide Tierarten bewundern. <a title="Rentier beleuchtet" href="http://heimwerken-garten.1-2-3.tv/Garten/Beleuchtung/Weihnachts+Rentier+beleuchtet/?productDetails=501092" target="_blank">Rentiere</a> ziehen – im Unterschied zum Nationaltier Schwedens, dem Elch, der sich nur selten mit anderen Elchen zusammenfindet – als Herde zu den einzelnen Futterstellen. Nicht selten müssen sie, um ausreichend Futter zu finden, lange Strecken zurücklegen, wobei sie oft zur Gefahr im Straßenverkehr werden. Jährlich sind mehrere Tausend Unfälle mit teils schwer wiegenden Folgen zu beklagen. Rentiere werden in Lappland von den Samen als Nutztiere gehalten und natürlich wird auch in der Heimat des Weihnachtsmannes sein Schlitten von einem Rentier gezogen.</p>
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