admin

Energiesparen im Haus

Energiesparen ist das Ziel vieler Hauseigentümer oder Mieter und außerdem ein besonders aktuelles Thema. Es bedeutet nämlich, dass man Geld sparen kann. Warum also nicht im eigenen Haushalt damit anfangen? Mit einigen einfachen Tipps lässt sich viel erreichen, ohne dass man sich über Gebühr einschränken muss.

Einsparpotential beim Baden, Heizen oder Kochen

Duschen statt baden! Statt sich ein Vollbad einzulassen, sollte man lieber duschen. Duschen verbraucht etwa 30 Liter warmes Wasser – ein Vollbad hingegen stolze 150 Liter. Auch beim Heizen lässt sich einiges an Energie einsparen. Drosselt man die Heizung nur um einen Grad, so ergibt sich daraus eine Ersparnis von rund sechs Prozent. Zum Kochen sollte man auf Töpfe mit ebenem Boden achten und bei längerem Erhitzen einen Deckel verwenden.

Ältere Kühlschränke entsorgen

In die Jahre gekommene Kühlschränke sollten ausgetauscht beziehungsweise entsorgt werden. Häufig werden die „Oldtimer“ im Keller für die Kühlung von Vorräten oder von Getränken verwendet und sind wahre Energiefresser. Strom lässt sich auch einsparen, wenn man auf einen Trockner verzichtet und die Wäsche stattdessen ganz klassisch auf einer Wäscheleine trocknet.

Durchschnittlicher Stromverbrauch von 1.600 kWh pro Jahr

Im Durchschnitt verbraucht jeder Bundesbürger im Jahr 1.600 kWh Strom. Davon entfällt der größte Teil auf Kühlschränke und Gefriertruhen, danach folgen Elektrogeräte beziehungsweise die Unterhaltungselektronik. An dritter Stelle kommt die Beleuchtung. Wer noch nicht auf energiesparende Leuchtmittel umgestiegen ist, sollte sich dies überlegen. Zu empfehlen sind neben Energiesparlampen auch LEDs (Leuchtdioden). Diese Leuchtdioden sind relativ robust und verfügen über eine beeindruckende Lebensdauer von circa 20 000 bis 50 000 Stunden. Daher sind sie auch weniger anfällig für Reparaturen und müssen nicht so oft ausgetauscht werden.

Dämmung des Hauses

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012 werden auch die Auflagen für die Dämmung eines Hauses strenger. Die Verordnung legt fest, wie viel Energie ein sanierter Altbau oder ein Neubau höchstens verbrauchen darf. Jedoch muss man individuell entscheiden, wie viel Dämmung tatsächlich Sinn macht. Einerseits soll mittels der Dämmung Energie eingespart werden, andererseits müssen viele Dämm-Materialien nach circa 25 Jahren ausgetauscht werden und gehören dann zum Sondermüll. Außerdem ist für die Herstellung neuer Baustoffe ein großer Energie-Aufwand nötig.

Be Sociable, Share!
  • More in Energiesparen im Haus

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben