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Energieeffizienz im Home-Office

Energieersparnis und Energieeffizienz ist in aller Munde. Denn Energie zu sparen, heißt bares Geld zu sparen. Doch nicht nur in der Küche, im Kinderzimmer oder im Außenbereich sollte man seinen Energieverbrauch im Auge behalten. Da immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten, kann es sich auch im Arbeitszimmer beziehungsweise Büro lohnen genauer hinzusehen, um am Ende des Jahres eine positive Energiebilanz ziehen zu können.

Energiefresser Computer

Unnütze Energie verpufft vor allem dann, wenn Geräte eingeschaltet sind oder sich im Stand-by-Betrieb befinden aber über mehrere Stunden hinweg nicht genutzt werden. Computer, Drucker, Scanner sind meist den ganzen Tag über in Betrieb. Ist man längere Zeit nicht am Platz – beispielsweise in der Mittagspause oder in Besprechungen – kann es sich lohnen ein ungenutztes Gerät ganz auszuschalten. Lediglich 30 Prozent des Stroms verbraucht ein Computer, während an ihm gearbeitet wird. Der große Rest von circa 70 Prozent werden durch den Stand-by-Modus verbraucht. Der größte Energieverbrauch des Computers fällt übrigens auf den Bildschirm. Ihn sollte man daher schon bei kleineren Arbeitspausen abschalten. Ein Bildschirmschoner hilft nicht wirklich Energie einzusparen. Seine Stromersparnis liegt nur bei 5 bis 10 Prozent.

Energiefallen aufspüren: Drucker, Beleuchtung & Co.

Zu den weiteren Energiefallen zählen der Drucker und Kopierer sowie die Kaffeemaschine. Nicht benutzte Drucker oder Kopierer sollten ebenfalls vom Stromnetz genommen werden. Der meiste Energieverbrauch ist nämlich darauf zurückzuführen, dass ein Drucker beziehungsweise Kopierer ständig ungenutzt eingeschaltet ist und nicht auf den Druck- oder Kopiervorgang selbst. Ein Laserdrucker im Schlaf-Modus verbraucht durchschnittlich 23W/h, im Stand-by-Modus 109 W/h und in Betrieb 470-700 W/h. Eine Kaffeemaschine sollte nicht als stundenlanger Wärmehalter zweckentfremdet werden. Nachdem der Kaffee durchgelaufen ist, sollte man ihn besser in eine Thermoskanne füllen.

Auch die Bürobeleuchtung sollte durchdacht sein. Wichtig ist die Wahl energieeffizienter Leuchtmittel wie LEDs oder Energiesparlampen. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu gewöhnlichen Glühlampen bis zu 90 Prozent an Energie einsparen. Auch der bewusste Umgang mit Licht hilft weniger Energie zu verbrauchen. Leuchten sollten nur dann eingeschaltet sein, wenn ihr Licht auch wirklich benötigt wird.

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