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Sternschnuppen einfach erklärt

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Foto (Weltraum): flickr – Matthias Rhomberg (http://www.flickr.com/photos/realsmiley/), Creative Commons (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

Die Sternschnuppe ist ein Naturphänomen, bei dessen Anblick man sich etwas wünschen kann. Schließlich sind die Sternschnuppen selten und etwas ganz Besonderes. Diese romantische Einstellung zu Sternschnuppen wird aber schnell zunichte gemacht, wenn eine dieser Sternschnuppen einmal auf der Erde einschlägt und Menschen zu Tode oder zu Schaden bringt. Denn Sternschnuppen sind keineswegs romantische Erscheinungen. Sie sind zwar auch keine unbekannten Flugobjekte oder Angriffe von Außerirdischen. Sie sind einfach nur Gestein oder Metall. Mit großer Hitze und großer Geschwindigkeit. Ein anderes Wort für sie: Meteoriten.

Die Sternschnuppe: ein Gestein- oder Metallobjekt

Stein und Metall besitzen mit großer Geschwindigkeit und großer Hitze zerstörerische Kräfte. In der russischen Region Tscheljabinsk beispielsweise kam eine Sternschnuppe herunter, bei der tausend Menschen verletzt wurden. Doch das ist glücklicherweise selten. Die verhehrende Wirkung liegt dabei ganz an der Masse des Objekts, also der Menge an Gestein und/oder Metall, die sich zur Sternschnuppe formen. Tritt das Material in die Erdatmosphäre ein, so verglüht es in der Regel sofort oder zumindest bis auf Staubkörnchengröße. Nur wenn die Masse hoch genug ist, kommt das Objekt überhaupt auf der Erde an.

Die Sternschnuppe: ein glühender Strahl

Sternschnuppen kommen aus dem Weltall, denn dort befindet sich eine wahre Menge an herumfliegendem Metall und herumfliegendem Gestein. Dieses tritt ständig in die Erdoberfläche ein. Doch einhundert Kilometer über dem Erdboden werden die eintretenden Objekte drastisch abgebremst. Es entsteht Reibung und eine Hitze von mehreren Tausend Grad. Ist das Objekt massig genug, kann es für Sekundenbruchteile der Hitze standhalten. Dann sehen wir die Sternschnuppe, eine Spur verglühender Kleinstteilchen. Nur in den allerseltensten Fällen dringt das Objekt zum Erdboden vor, bevor es verglüht ist. Dann allerdings kann die Wirkung fatal sein.

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