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Sehen in der Dunkelheit

Wenn die Nacht anbricht, dann verliert der Mensch (oder büßt ihn drastisch ein) einen Teil seiner Sinne: das Sehen. Will man sich in der Dunkelheit orientieren, dann ist Licht erforderlich. Ohne Licht bleiben wir “blind”. Erstaunlich ist aber, wie wenig Licht uns bereits dazu veranlassen kann, wieder etwas zu erkennen. Dafür reicht in absoluter Dunkelheit schon ein kleines Standby-Lämpchen aus.

Wunderwerk Auge

Verantwortlich für die Fähigkeit, bei minimalem Licht etwas erkennen zu können, ist das menschliche Auge. Das nämlich erweitert die Pupille bei Dunkelheit und produziert zudem ein bestimmtes Protein: Rhodopsin. Diese beiden Eigenschaften kommen zusammen und lassen uns mit einem Standby-Lichtchen die Umgebung erkennen, obwohl wir bei Tage niemals glauben würden, mit so einem kleinen Signallicht sehen zu können.

Wie das Auge ganz schnell wieder “blind” wird

Wer das nächste Mal in der Nacht unterwegs ist, der möge einfach einmal ein Standby-Lichtchen leuchten lassen und sich selbst von der Wirksamkeit seines eigenen Auges überzeugen. Und dann möge er einmal in ein weißes Licht blicken. Was passiert? Richtig! Das Auge wird wieder so unempfindlich wie am Tage. Ein Standby-Lichtchen reicht dann für ca. 15 Minuten nicht mehr aus, um die Umgebung in ein sichtbares Licht zu rücken. Der Grund liegt darin, dass weißes Licht Rhodopsin rasend schnell abbaut. Rotes Licht tut das im Übrigen nicht, weshalb Nachtlichter oftmals ein rotes Licht aussenden. Das ist nämlich ideal geeignet, um Rhodopsin unbeschadet zu lassen. Kinder, aber auch Erwachsene können sich daher mit einem roten Nachtlicht in der Dunkelheit orientieren, ohne die Empfindlichkeit, welche das Auge entwickelt hat, zu beeinflussen.

Hier kann man mehr erfahren – über die Angst in der Dunkelheit: www.ohne-angst-und-phobie.com

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