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Lichtpunkte am Himmel: Sterne

In einer klaren Nacht sieht man sie bei einem Blick zum Himmel wunderschön leuchten und Astrologen wagen anhand von Sternbildern ihre Prognosen für die Zukunft. Sterne sind ferne Sonnen, unterschiedlich große Gaskugeln, die seit Urzeiten bestehen und für den menschlichen Betrachter von der Erde aus nur in Miniaturgröße zu sehen sind. Nacht für Nacht erstrahlen zwischen 2.000 und 6.000 Sterne. Doch was bringt sie eigentlich zum Leuchten?

Im Inneren der Sterne entsteht fortwährend neue Energie, ausgelöst durch Kernfusion. Bei einer Kernfusion verbinden sich mehrere Elemente zu einem neuen Element. Im Fall der Sterne entsteht aus mehreren Wasserstoff-Atomkernen ein Atomkern Helium. Der Wasserstoff verwandelt sich dabei in Energie, die dann als Licht und Hitze abgestrahlt wird. Das ist das Funkeln der Sterne. Nun hat sicher jeder schon einmal etwas davon gehört, dass Sterne verglühen. Mit „verglühen“ ist wohl der Umstand gemeint, dass ein Stern durch Energieumwandlung mit der Zeit immer mehr an Masse verliert. Irgendwann hat er sich selbst aufgebraucht. Entdeckungen dazu machte neben anderen Forschern der amerikanische Astronom und Physiker Edwin Hubble (1889-1953). Er fand auch heraus, dass das Universum nicht unendlich ist und es daher auch nicht unbegrenzt viele Sterne gibt.

Kernfusion zur Erzeugung von Energie?

Seitdem die Frage nach alternativen Energien häufiger in der öffentlichen Diskussion steht, gibt es auch Überlegungen die Kernfusion zum Zweck der Energieerzeugung zu nutzen. In Anbetracht von Katastrophen wie in Japan wären Kernfusionsreaktoren wohl weitaus weniger risikoreich als Atomkraftwerke, argumentieren Befürworter. Allerdings sind diese Überlegungen noch immer Zukunftsmusik, denn die Forschung ist diesbezüglich noch nicht sehr weit.

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