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Lichtdom: Lichtkunst am nächtlichen Himmel

Sogenannte Lichtsäulen oder Lichtdome gehören heutzutage fast so selbstverständlich zum nächtlichen Stadtbild wie die Straßenbeleuchtung. Ob bunt oder weiß, die Lichtsäulen machen auf Diskotheken, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen aufmerksam und sind weithin sichtbar. Genau diese Sichtbarkeit – bisweilen auf eine Entfernung von 30 km – ist aber auch ein Grund, warum die in der Eventbeleuchtung so beliebten Himmelsstrahler häufig in der Kritik stehen.

Nächtlicher Einsatz von Licht nicht immer unumstritten

So attraktiv Lichtsäulen auch sind, sie beleuchten nicht nur das Gebäude oder die Fassade, auf die sie aufmerksam machen wollen, sondern geben auch viel Licht ungenutzt in den Nachthimmel ab. Dadurch werden Zugvögel in ihrer Orientierung gestört. Auch der menschliche Biorhythmus wird durch zu viel nächtliche Beleuchtung erheblich beeinflusst. Schlafstörungen und daraus resultierende Erschöpfungszustände und ein geschwächtes Immunsystem sind nur der Anfang der Beschwerden.

Der Hauptkritikpunkt an Lichtsäulen liegt in der Tatsache, dass sie ungehindert Licht nach oben abstrahlen, wo es nicht gebraucht wird und den von Natur aus dunklen Himmel künstlich erleuchtet. Straßenlaternen z. B., die nach oben hin abgeschirmt sind und das Licht auf die Straßen und Gehwege lenken, wo es benötigt wird, sind dagegen eine gute Lösung, die sogenannte Lichtverschmutzung gering zu halten.

Lichtdom als innenarchitektonisches Phänomen

Während Lichtdome im Außenbereich kritisch beäugt werden, sind ihre Namensvettern im Innenbereich keiner Kritik ausgesetzt. Der Lichtdom ist in der Innenarchitektur eine Kuppel bzw. kuppelartige Ausbuchtung, die mit einer Deckenleuchte ausgeleuchtet wird. Bei dieser besonderen Form der indirekten Beleuchtung strahlt das Licht weniger in das Zimmer und mehr in die Vertiefung der Decke.

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