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Licht unter Wasser

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Foto (Unter Wasser): flickr – Paul Weidenbener (http://www.flickr.com/photos/futureloveparadise/), Creative Commons (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Das Sonnenlicht sorgt dafür, dass Leben in der Form auf der Erdoberfläche existiert, wie dies der Fall ist. Unter Wasser allerdings gibt es ebenfalls, wie jedem bewusst ist, ein reichhaltiges Inventar an Flora und Fauna. Seien dies nun mächtige Kraken, wie sie Jules Verne erdachte oder ganz “gewöhnliche” (und auch ungewöhnliche) Tiere: Diese Kreaturen leben ohne das Sonnenlicht. Denn die Strahlen der Sonne reichen nicht weit unter die Wasseroberfläche, da die Strahlen durch Wasser nicht so dingen können wie durch Luft. Wie man weiß, kann man Licht in verschiedene Farben zerlegen. Die Farbe Rot ist ab einer Tiefe von 10 m nicht mehr sichtbar; ab einer Tiefe von 60 m ist auch die Farbe Blau nicht mehr vorhanden. Dann ist es nurnoch tiefschwarz.

Künstliches Licht unter Wasser

Natürlich erforscht die Menschheit den Ozean nicht in völliger Dunkelheit. Künstliches Licht wird eingesetzt, um unter Wasser zu beleuchten. Eine herkömmliche Taschenlampe ist dabei freilich allein schon aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen für Elektroartikel am oder unter dem Wasser nicht geeignet. Für den Privatanwender kann jedoch die Beleuchtung des eigenen Gartenteiches eine spannende Aufgabe sein, um die heimische Fisch- und Pflanzenwelt zu beleuchten. Forschungs-U-Boote haben jedoch unter den Meeren mit den gleichen Lichtproblemen wie die Sonne zu kämpfen: 30 m reicht das künstliche Licht maximal, dann ist es soweit gebrochen, dass wieder Dunkelheit herrscht. Die Meere sind wirklich ein schwieriger Ort für das Licht!

Rekorde in der Meeresforschung

Minimalste Lichtverhältnisse – und dennoch erreichen die Menschen bei der Erforschung unserer Weltmeere sensationelle Tiefen. Schon 1960 erreichten Jacques Picard und Don Walsh 1960 eine Tiefe von 10916 m mit dem Tauchboot Trieste. Weiter hinab kamen bislang nur Roboter, so der japanische Roboter Kaiko, der die 11034 m tiefe “Challenger-Tiefe” erforschte.

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