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Licht- und Schattenspiele

Laut Lexikon ist ein Schatten „der nicht oder weniger beleuchtete Raum hinter einem reflektierenden bzw. lichtundurchlässigen Objekt.“ Bei diesem lichtundurchlässigen Objekt kann es sich um einen beliebigen Gegenstand handeln oder auch um den Körperumriss eines Menschen oder eines Tieres. Die Beobachtung eines Schattens ist immer wieder interessant und auch in der Fotografie und im Film ein gerne verwendetes Stilmittel – etwa in Kriminalfilmen. Denn ein Schatten kann auch Furcht auslösen. Was wären Krimis und Horrorfilme ohne den Einsatz geheimnisvoller Schatten, die Spannung erzeugen und den Zuschauer zu wilden Spekulationen anregen? Man denke nur an „Nosferatu – Phantom in der Nacht“.

Optimale Schattenwirkung – die DIN EN 12464-1

Ein Schatten verleiht Gegenständen und beispielsweise auch Kunstobjekten erst die nötige Tiefe, um Feinheiten erkennen zu können. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten macht die individuelle Beschaffenheit von Oberflächen erst sichtbar. Zudem wirkt ein zu hell erleuchteter Raum steril und ungemütlich. In der Beleuchtungstechnik existiert daher sogar eine DIN-Norm für eine optimale Schattenwirkung. Gemeint ist ein gelungener Mix aus Licht und Schatten, der Atmosphäre schafft. Diese entsteht durch die Ausgewogenheit von gezielter und indirekter Beleuchtung.

Schatten in der Natur

Aber nicht nur künstliche Lichtquellen erzeugen Schatten. Die Natur hat eine Fülle faszinierender Schatten-Phänomene zu bieten. Lichtquelle ist dabei neben der Sonne auch der Mond. Auch durch die Blitze bei Gewittern entstehen Schatten. Allerdings muss eine Lichtquelle kraftvoll genug sein, um außerhalb eines Schattens eine Rückstrahlung des Lichts sichtbar zu machen. Sterne sind dazu nicht hell genug und scheiden daher zur Bildung von Schatten aus.

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