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Die Lichtfarbe – welches Licht für welchen Raum?

Was ist eines der wichtigsten Gestaltungsmittel einer Wohnung? Richtig, das Licht. Die Anforderungen an eine Wohnzimmerleuchte könnte man in etwa so zusammenfassen: Sie soll Helligkeit spenden, gut aussehen und natürlich Atmosphäre schaffen. Doch wie schafft sie Atmosphäre? Ganz entscheidend ist hierfür die Lichtfarbe der Lampe, also des jeweiligen Leuchtmittels. Als Lichtfarbe wird die Eigenfarbe des Lichts bezeichnet, das von Lampen abgestrahlt wird. Die Lichtfarbe wird durch die Farbtemperatur bestimmt – gemessen in Kelvin (K). Je höher diese Farbtemperatur ist, desto weißer ist die Lichtfarbe. Die Lichtfarbe einer Lampe kann man auf einer weißen Wand beobachten. Man unterscheidet zwischen folgenden Lichtfarben mit unterschiedlichen Farbtemperaturen: warmweißes Licht bis zu 3300 K, universalweißes (neutralweißes) Licht zwischen 3300 und 5300 K sowie tageslichtweißes Licht über 5300 K. Im Zuge der Lichtplanung sollte man sich also auch Gedanken über die Lichtfarbe machen. Denn wenn die Lichtfarbe nicht stimmt, wirkt ein Raum unbehaglich und kalt und man fühlt sich darin nicht wohl. Wichtig ist zunächst die Überlegung, wo man sich in einem Raum aufhält und was man dort überwiegend macht.

Die passende Lichtfarbe für Büro, Bad & Co.

Beispielsweise ist im Büro, zum konzentrierten Arbeiten, universalweißes Licht empfehlenswert. Diese kühlere Lichtfarbe mit erhöhtem Anteil der Farbe Blau und einer Farbtemperatur von über 3300 K wirkt aktivierend. Warmweißes Licht wiederum – mit etwa 2700 K – liefern etwa Glühlampen. Ihre warme Lichtfarbe wirkt gemütlich und eignet sich daher für das Wohnzimmer und andere Wohnbereiche wie das Esszimmer. Für den Tisch im Esszimmer empfiehlt sich eine höhenverstellbare Pendelleuchte, die je nach Wunsch und Situation für direkte Beleuchtung sorgen kann. Während eines Dinners darf eine warmweiße Lichtfarbe den Augen und dem Teint von Gästen und Gastgeber ruhig schmeicheln. Auch wenn die Glühlampe durch das Glühlampenverbot bis 2012 stufenweise verschwinden wird, gibt es genügend Alternativen. Wohnliches Licht verbreiten auch Halogenlampen oder Energiesparlampen der Lichtfarbe 930. Doch was bedeuten die Ziffern 930? Unabhängig vom Hersteller wird die Lichtfarbe in einer internationalen Farbbezeichnung angegeben. Bleibt man beim oben genannten Beispiel, so steht die „30“ für 3000 K, also die Lichtfarbe warmweiß. Die erste Ziffer „9“ steht für die internationale Farbbezeichnung der Farbwiedergabe einer Lampe. Darüber informiert der Farbwiedergabe-Index Ra. In diesem Fall handelt es sich um eine sehr gute Farbwiedergabe im Ra-Bereich zwischen 90 und 100.

Im Badezimmer benötigt man zur Morgentoilette eine gleichmäßige Beleuchtung von allen Seiten. Auch wenn es dem Teint nicht gerade schmeichelt, sorgt universalweißes Licht, das dem Tageslicht sehr nahe kommt, für die optimalen Lichtverhältnisse zum Schminken. Möchte man nach einem turbulenten Tag ein Entspannungsbad nehmen, ist warmweißes Licht sehr angenehm.

Abschließend ist festzustellen, dass die Lichtfarbe die Empfindungen des Menschen beeinflusst. Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass die Behaglichkeit von der Lichtfarbe und von der Beleuchtungsstärke abhängt. Natürlich entscheidet auch bei der Wahl der Lichtfarbe letztlich aber auch der persönliche Geschmack.

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Ein Kommentar zu “Die Lichtfarbe – welches Licht für welchen Raum?”
  1. PKVam 01.10.2010 um 23:13

    You made a few good points there. I did a search on the topic and barely got any specific details on other sites, but then happy to be here, really, thanks.

    – Lucas

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