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Das Licht einer Leuchtqualle

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Foto (Qualle): flickr – GeniusDevil (http://www.flickr.com/photos/geniusdevil/), Creative Commons (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Fähigkeit zu leuchten. Von selbst. Ohne Hilfsmittel. Klingt unrealisitisch? Das ist es nicht für verschiedene Lebewesen unseres Planeten. Biolumineszenz nennt man die Fähigkeit eines Organismus, Teile seiner selbst zum Leuchten zu bringen. Das kann in der Tat kommunikative, selten orientierungsrelevante Gründe haben. Es sei denn man bezeichnet das Verweisen auf einen potentiellen Partner (durch Eigenleuchten und somit Selbstkennzeichnung) als Orientierungshilfe ;).

Eine Qualle, die Licht abstrahlt

Recht bekannt für die Fähigkeit der Biolumineszenz ist die Leuchtqualle, genauer die Aequorea victoria. Schon Jules Verne schrieb über die leuchtenden Quallen, doch war dies lange vor ihrer wissenschaftlichen Erforschung. Denn bevor die Qualle interessant für die Wissenschaft wurde, musste sie erst ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, Körperteile nachwachsen zu lassen. Denn diese Fähigkeit könnte, so man sie auf den Menschen übertragen hätte können, entscheidende medizinische Fortschritte verursacht.

Was der Qualle das Licht ermöglicht

Es gibt mehrere Arten der Ursachen für Biolumineszenz. Verschiedene Spezies benutzen unterschiedliche Eigenschaften ihres Organismus. Die Leuchtqualle benutzt dabei für ihre Lichtabgabe das Eiweiß Aequorin, welches mit Kalzium reagiert und so das Licht abgibt. Das Glühwürmchen dagegen – ebenfalls ein Vertreter der Biolumineszenz – besitzt Luziferin, welches bei der Reaktion mit Sauerstoff Licht erzeugen kann. Beides kann übrigens nicht so leicht auf den Menschen übertragen werden ;). Bis so etwas möglich ist, kann man natürlich jederzeit zur künstlichen Beleuchtung greifen.

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