Archiv für die Kategorie

'Licht & Geschichte'

Für den finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto (1898 – 1976) gehörten Inneneinrichtung und Architektur eines Hauses immer untrennbar zusammen. Möbel und Accessoires mussten seiner Meinung nach in Einklang mit dem architektonischen Stil des Gebäudes stehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Aalto, wann immer er Möbel, Leuchten und Accessoires entwarf, dies speziell für ein bestimmtes Bauwerk tat. Die heute noch produzierte, weltberühmte Aalto-Vase z. B. entwarf er für das exklusive Savoy-Restaurant in Helsinki, weswegen sie auch häufig „Savoy-Vase“ genannt wird. Die geschwungenen Formen dieser Vase erinnern an den Grundriss eines Sees und sind damit ein aussagekräftiges Beispiel für die typischen Aalto-Formen: die Welle und der Fächer. Den ganzen Beitrag lesen »

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Abseits der Norm

Hört man den Namen Friedensreich Hundertwasser hat man im selben Moment seine farbenfrohen Bauwerke vor Augen. Normierung und Geradlinigkeit waren Hundertwasser zuwider. Diese Einstellung verdeutlicht jedes einzelne seiner farbenfrohen und unkonventionellen Werke zu hundert Prozent. 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, begann er bereits als Kind mit der Malerei. Seine Kunsterzieher entdeckten das außerordentliche Gespür des Jungen für Farben und Formen. Schon bevor Hundertwasser sein Kunststudium Ende der 1940er Jahre abbrach, unterzeichnete er seine Aquarelle mit diesem an seinen bürgerlichen Namen angelehnten Pseudonym. Den ganzen Beitrag lesen »

Am 29. Januar 1886 meldete Carl Friedrich Benz (1844-1929) seinen „Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an und bereitete damit den Weg für die weitere Entwicklung und den Fortschritt der Automobilindustrie. Die erste aufsehenerregende Fahrt über Land von Mannheim nach Pforzheim unternahm seine Frau Bertha ohne das Wissen ihres Mannes zusammen mit den Söhnen Richard und Eugen. Den ganzen Beitrag lesen »

Jedes Jahr am 31. Dezember, wenn sich die Zeiger der Uhren langsam auf Mitternacht zu bewegen, holen die meisten von uns ihre Feuerwerkskracher und Leuchtkanonen hervor. Das alte Jahr lässt man hinter sich und begrüßt das neue voller Erwartungen mit einem prächtigen Feuerwerk. Doch woher kommt eigentlich die Tradition des Feuerwerks an Silvester? Schon die Germanen pflegten das Ritual, mit Lärm die bösen Geister zu vertreiben. Sie benutzen dazu u. a. Dreschflegel und Peitschen. Die Chinesen entdeckten im 8. Jahrhundert explosive Stoffe (Salpeter, Holzkohle und Schwefel – bei uns bekannt als Schwarzpulver), die von holländischen Seefahrern im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht und zunächst nur in Kriegswaffen eingesetzt wurden. Den ganzen Beitrag lesen »

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sieht man sie – als Fensterdekoration, Kuscheltier, auf Kerzenleuchtern oder Lichterbögen. Auch als LED-Silhouette sind sie in manchem Vorgarten zu bewundern. Die Rede ist von dem Tier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht – dem Rentier. Oder ist das Rentier etwa ein Elch?

Rentier oder Elch – die Unterschiede

Elche und Rentiere sind Hirscharten, die beide in Nordeuropa, Asien und Nordamerika vorkommen. Elche sind jedoch wesentlich größer als Rentiere und haben ein anderes Geweih. Ein erwachsener Elchbulle misst (bei einer Schulterhöhe von bis zu 2,3 Metern) bis zu drei Meter und wiegt zwischen 500 und 800 Kilogramm, wobei die europäischen Elche kleiner sind als die amerikanischen. Rentiere werden (bei einer Schulterhöhe von max. 1,5 Metern) höchstens zwei Meter groß und bringen es lediglich auf ein Gewicht von höchstens 300 Kilogramm. Während bei den Rentieren Männchen und Weibchen stangenartige, weit verzweigte Geweihe tragen, schmückt sich bei den Elchen nur das männliche Tier mit einem Geweih, das eher schaufelartig aussieht. Den ganzen Beitrag lesen »

„Wann ist denn endlich Weihnachten?“ – eine Frage, die Eltern in der Adventszeit oft sogar mehrmals am Tag gestellt bekommen. Die Kinder quält die Ungeduld, die Eltern der Vorbereitungsstress. Ein schöner Brauch ist daher ein Adventskalender. Jeden Tag darf man eines der 24 Türchen öffnen. Der Adventskalender verbildlicht den Zeitraum zwischen dem 1. und 24. Dezember. So ist die Anzahl der Tage bis zum Heiligen Abend für die Kinder keine abstrakte Größe mehr. Verkürzen kann der Adventskalender das Warten aufs Christkind zwar auch nicht wirklich – aber er kann es zumindest erträglicher machen und dazu noch versüßen. Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie in Bonn herausfand, vertilgt jeder Deutsche im Jahr rund 7,4 Kilogramm Süßigkeiten – die Hälfte davon sind weihnachtliche Schleckereien wie Schoko-Weihnachtsmänner, Spekulatius, Lebkuchen und natürlich auch die kleinen Delikatessen, die sich hinter den Türchen des Adventskalenders befinden. Den ganzen Beitrag lesen »

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Lichtsymbol Chanukka

Anders als im Christentum feiert man im Judentum kein Weihnachtsfest, sondern das Lichterfest Chanukka. Allerdings verfügen beide Feste über Gemeinsamkeiten, auch wenn diese nur vordergründig sind. Beide werden sie in der Familie begangen und fallen in die dunkle Jahreszeit, in der man sich über zusätzliches Licht von Kerzen, Lichterketten und Schwibbogen besonders freut. Darin ähneln sich das Chanukka- und das Weihnachtsfest durchaus: Licht spielt bei beiden eine entscheidende Rolle. Bei Christen leuchten Adventskranz und Weihnachtsbaum, Juden zünden die Kerzen des Chanukka-Leuchters an – und wie beim Weihnachtsfest bekommen die Kinder Geschenke. Den ganzen Beitrag lesen »

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Alles Kürbis oder was?

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Egal ob als Deko-Objekt oder als Lebensmittel – der Kürbis ist eine vielseitige Frucht. Wohlgemerkt: Kürbisse sind Beeren, genauer gesagt Panzerbeeren, und kein Gemüse! Kulinarisch lässt sich der Kürbis auf vielerlei Weisen zubereiten – vom Salat über die Suppe bis hin zum Brot oder sogar Kuchen. Fast alle Kürbissorten sind zum Verzehr geeignet. Entscheidend ist, dass sie den gesundheitsschädlichen Bitterstoff nicht enthalten. Ist man sich nicht sicher, ob ein Kürbis als Speisekürbis verwendet werden kann, kann man die Schmeck- und Riechprobe machen. Spürt man den Bitterstoff, eignet sich diese Frucht nur noch als Zierkürbis. Den ganzen Beitrag lesen »

Der in Offenbach geborene Silberschmied und Leuchtendesigner Christian Dell (1893-1974) gehört durch seine Entwürfe für Arbeitsleuchten zu den namhaftesten Leuchtendesignern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke können auch heute noch im MoMA (Museum of Modern Art) in New York bewundert werden.

Wie alles begann

Christian Dell absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Silberschmied. Nach dem anschließenden Studium an der Kunstgewerbeschule in Weimar lehrte er ab 1922 am Bauhaus in Weimar (Metallwerkstatt). 1926 wurde er Werk- und Formmeister an der Frankfurter Kunstschule. Der Schwerpunkt seiner Arbeit verlagerte sich auf das Leuchtendesign. In den Jahren 1927/28 entwarf er die Leuchtenserie „Rondella“ und im Jahr 1929 entstand die „Dell-Leuchte Typ K“. Den ganzen Beitrag lesen »

Der englische Ingenieur George Carwardine (1887-1948) arbeitete ursprünglich für die Automobilindustrie. Er entwickelte und konstruierte Federn und Radaufhängungen. Im Zuge dieser Aufgabe entwickelte er 1932 eine in alle Richtungen bewegliche Feder, die dennoch auch in jeder Stellung verharren konnte. Ihm kam die Idee, diese Erfindung für die Konstruktion einer Arbeitsleuchte zu verwenden und er meldete seine Erfindung im Jahr 1935 zum Patent an.  Den ganzen Beitrag lesen »

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