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'Licht & Geschichte'

Er gilt als der Film, welcher das Genre des Italo-Western begründete und Clint Eastwood zum Star machte: „Für eine Handvoll Dollar“. Nicht nur der Poncho von Joe, so der Name Eastwoods im Film, sondern auch seine Zigarette, die er fast ständig im Mund hat, wurden zu einem der Markenzeichen dieser Figur. Ganz lässig steht Joe da und zündet sich immer wieder aufs Neue seine Zigarette mit einem Streichholz an, welches er wahlweise an seinem Hut, der Wand des Saloons, dem Sattel seines Pferdes oder ähnlichem reibt. Mal abgesehen davon, dass wir heutzutage nur sehr selten einen Sattel, eine Saloontür oder auch einen Cowboyhut gerade bei uns haben, um ein Streichholz anzuzünden, würde es mit den Streichhölzern, die wir heutzutage vor allem benutzen, auch gar nicht funktionieren. Doch wieso ist das so? Ist das nur wieder ein Trick der Filmindustrie? Den ganzen Beitrag lesen »

Das Bild der mittelalterlichen Welt ist in der heutigen Zeit ein recht zwiegespaltenes. Auf der einen Seite sind es Bilder herrschaftlicher Könige und strahlende Ritter, die in ihren lichtdurchfluteten und gemütlichen Burgen um Macht, Ehre, Einfluss und wahlweise auch um wunderschöne Jungfrauen kämpfen. Auf der anderen Seite sind es Bilder eines finsteren Zeitalters, welches von Krieg, Hunger und Dunkelheit gekennzeichnet ist. Die Realität wird wie so oft wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen. Gerade auch das Thema der mittelalterlichen Burg ist in diesem Zusammenhang ein sehr interessanter Gesichtspunkt – war sie im Grunde doch eine Verteidigungsanlage, die trotz alledem dem Herrscher und seinem Hof einen gewissen Komfort und Raum zum Leben geben musste. Und wie auch heute, bestimmte auch in der mittelalterlichen Burg die Einrichtung und natürlich vor allem auch das Licht die Wirkung der Räume – mit dem Unterschied, dass die Menschen im Mittelalter noch nicht im Traum an elektrisches Licht dachten und auch die Burgen durch ihren Verteidigungscharakter sehr erschwerte Licht- und auch Wärmebedingungen bereit hielten. Um also Licht und auch Wärme in eine Burg zu bekommen, waren einige Anstrengungen vonnöten, die aber auch nicht immer erfolgreich waren. Den ganzen Beitrag lesen »

Wenn heute Licht verehrt wird, dann handelt es sich meist um die Vorlieben von Designern, die sich zum Beispiel der Glühlampe verschrieben haben, wie beispielsweise der Designer Ingo Maurer. Und wenn die Sonne verehrt wird, so hat dies meistens damit zu tun, dass betreffende Menschen gerne hinausgehen und ihre Körper bräunen. Früher allerdings, da wurde die Sonne und deren Licht in die Welt der Götter verschoben. Kein Wunder, hatten die Menschen ja Angst vor der Dunkelheit. Das Licht rettete sie davor – und dass die Sonne für eben jenes Licht sorgte, das begriffen die Menschen sehr rasch. Man fand also für die Sonne und das, was sie kontrolliert, viele Namen. Den ganzen Beitrag lesen »

Menschen trennen sich nicht gern von dem, an das sie sich gewöhnt haben. Das gilt für die Liebe ebenso wie für Gebrauchsgegenstände. Der Verzicht auf die Glühlampe ist dabei ein sehr aktuelles Thema. Die Glühlampe muss weg, ebenso wie der Walkman, das Kultobjekt der Achtziger, und viele andere Objekte verschwanden. Liebhaber der Glühlampe trifft es besonders hart, denn über 100 Jahre lang war diese im Wohnraum selbstverständlich. Doch moderne Leuchtmittel mit besserer Energieeffizienz verdrängen die Glühlampe wie die CD und die MP3 den Walkman. Alle, bis auf eine, könnte man sagen: die Centennial Bulb in Kalifornien, das sogenannte Hundertjährige Licht (welches schon länger als hundert Jahre besteht). Den ganzen Beitrag lesen »

(photo: flickr – Luke McKernan, Creative Commons-Lizenz)

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Sie sind dem wahren Kinoliebhaber (oder Filmwissenschaftler) ein geliebter Begriff: Louis und Auguste Lumière. Denn diese gelten als die Väter des Kinos, wie wir es kennen. Den ganzen Beitrag lesen »

(photo: flickr – Rebecca W, Creative Commons-Lizenz)5299248644 F2e6d983e2 in

Es fällt eigentlich eher in den November (es fällt sogar NUR in den November), aber ich möchte heute über ein ganz besonderes Ereignis berichten: das Loi Krathong in Thailand. Dabei handelt es sich um ein spektakuläres Lichterfest, welches traditionsmäßig in der Vollmondnacht des 12. Mondmonats stattfindet (und das ist, wie bereits erwähnt, im November der Fall Icon Wink in ). Den ganzen Beitrag lesen »

(photo: flickr – 5005707778 82b2cac7be in Tilemahos Efthimiadis, Creative Commons-Lizenz)

Wer zuletzt einmal im Museum war (das Bild zeigt das Museum of Popular Instruments in Griechenland), dem wird vielleicht gar nicht aufgefallen sein, dass dort ein ganz speziell konzipiertes Licht herrscht. Nun, das gilt zumindest dann, wenn es sich um ein gutes Museum handelt, welches von der Lichtplanung etwas versteht oder zumindest jemanden engagiert hat, der etwas davon versteht. Erledigt man das nämlich auf eigene (Laien-)Faust, dann kann das mitunter ganz schöne Probleme geben. Zum Beispiel dann, wenn durch UV-Strahlung ein Kunstgemälde beschädigt wird. Auch sehr unschön: Licht, welches durch ein Fenster dringt und den ganzen Tag lang auf ein Bild strahlt. Dann darf es niemanden mehr verwundern, wenn dann die Farben ausbleichen. Den ganzen Beitrag lesen »

(photo: flickr – Eusebius@Commons, Creative Commons-Lizenz)4755860958 363b23a1af in

Wer diesen Sonntag in die Kirche geht, der sollte einmal genau darauf achten, wie das Licht der Sonne hineindringt. Diejenigen, die das Vergnügen haben, eine besonders große Kirche aufsuchen zu können, oder auch die Messe in einer Kathedrale oder einem Dom zu erleben, werden vielleicht schon oft darüber getaunt haben: die bunt gestalteten Kirchenfenster, die durch das Licht in unzähligen Farben leuchten und wie Edelsteine wirken. Dabei erzählen diese Kirchenfenster biblische Geschichten. Den ganzen Beitrag lesen »

Gutes Leuchtendesign kann Jahre überdauern und auch Jahrzehnte nach seiner Entwicklung noch „modern“ und gefragt sein. Ein Beispiel dafür sind die Bestlite-Leuchten des britischen Designers Robert Dudley Best (1892-1984). Die sehr schlichte und äußerst funktionelle Leuchtenserie des Briten steht in der Tradition der Bauhaus-Leuchten und spendete einst sogar dem britischen Premierminister Churchill Licht auf seinem Schreibtisch. Auch in Werkstätten, bei Architekten und im Hangar der Royal Air Force finden sich die praktischen und dennoch sehr geschmackvollen Bestlite-Leuchten. Den ganzen Beitrag lesen »

Unter der Nummer 4064428 wurde am 1. November 1976 beim US-Patentamt eine Erfindung mit dem Namen „Chemical Light Device“ angemeldet. Im deutschsprachigen Raum ist das Patent von Richard Taylor Van Zandt besser bekannt unter dem Namen Knicklicht oder Leuchtstab. Nicht zu verwechseln ist der Begriff Leuchtstab mit Leuchtstofflampen, die nach einem völlig anderen Prinzip funktionieren. Van Zandts Erfindung basiert auf einem chemischen Vorgang, der so genannten Chemolumineszenz. Den ganzen Beitrag lesen »

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