Monatsarchiv für Oktober 2012

Der Lichtmangel im Herbst und Winter in den nördlichen Regionen wirkt sich bei vielen Menschen negativ auf das Gemüt aus: Man wird lustloser, ist antriebslos und ständig müde. In einigen Fällen werden diese Symptome sogar als Depression, nämlich als SAD, kurz für saisonal abhängige Depression, bezeichnet. Eine einfache Therapie für dieses Leiden ist der Ausgleich des fehlenden Tageslichts mit künstlichem Licht. Die Lichttherapie ist insbesondere in Nordeuropa ein schon seit Jahren angewandtes Mittel gegen den lästigen Herbst-Winter-Blues. Den ganzen Beitrag lesen »

Nachdem die Menschen lange Zeit bei gesundheitlichen Problemen Linderung und Genesung mithilfe von Erzeugnissen der Pharmaindustrie suchten, sind mittlerweile auch traditionelle Heilmethoden stärker gefragt, die zur Heilung auf die Anwendung von natürlichen Produkten bauen. Eines dieser Produkte ist Kristallsalz aus den Salzbergwerken Zentralasiens, dem im Vergleich zu gewöhnlichem Speisesalz eine „höhere Struktur“ und eine besondere „energetische Stärke“ zugesprochen werden. Es soll bei vielen Krankheiten Linderung verschaffen. Diese in der Himalaya-Region abgebauten Salzkristalle werden aber nicht nur zu feinkörnigem Speisesalz verarbeitet, sondern dienen zur Herstellung außergewöhnlicher Lichtspender: Es werden Salzkristallleuchten daraus gearbeitet, die in unterschiedlichen Größen und natürlichen Farbnuancen (von Weiß bis Hellrot) erhältlich sind. Den ganzen Beitrag lesen »

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Laternen der Lüfte

Sie werden Wunschballons, Flug-, Himmels-, oder Feuerlaternen genannt und sind aus Reispapier, Bambus und Draht gefertigt. Ursprünglich hießen die nach unten geöffneten Papiertüten, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren wie ein Heißluftballon, Kong-Ming-Laternen. In der Öffnung befindet sich Wachs oder ein mit einer brennbaren Substanz getränkter Baumwollstoff. Die so entstandene Flamme erzeugt Auftrieb, wodurch die Laterne in die Höhe steigt.

Als Erfinder der Laterne gilt der gleichnamige chinesische Militärführer Kong Ming, der zu Zeiten der späten Han-Dynastie lebte. So kann ihre Geschichte mehrere tausend Jahre zurückverfolgt werden. Die Laternen waren kilometerweit sichtbar und wurden daher zu Kommunikationszwecken eingesetzt. Auch sind sie Teil des Buddhismus. Als buddhistisches Ritual verabschiedet man mit ihnen die Verstorbenen. Auch nach der Tsunami-Katastrophe 2004 wurden in Thailand zigtausende der Laternen in Gedenken an die Opfer in die Luft gelassen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn Wolken leuchten

Die Zutaten für eine romantische Sommernacht im Freien sind einfach: ein laues Lüftchen, funkelnde Sterne am klaren Himmel und zirpende Grillen in Wald und Wiese. In der Zeit von Anfang Juni bis Mitte Juli könnte in unseren Breiten noch ein Naturschauspiel der besonderen Art zur Romantik der Sommernächte beitragen: die nachtleuchtenden Wolken, in der Fachsprache bekannt als „noctilucent clouds“, kurz NLC. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Abschied der Glühlampe ist eine im Jahr 2009 von der Europäischen Union beschlossene Sache. Verbraucher müssen sich also mit anderen Leuchtmitteln vertraut machen und die Leuchtmittelindustrie forscht eifrig nach neuen Technologien. Bereits bekannte Alternativen für die Glühlampe sind zum Beispiel Energiespar- oder Halogenlampen. Zu nennen ist vor allem aber auch die LED (engl. light emitting diode).

Die Entdeckung der Leuchtdiode

Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es neben farbigen LEDs auch weiße. Seither wird die Leuchtdiode nicht nur als Kontrolllämpchen eingesetzt – auch dekorative Wohnraumleuchten erstrahlen nun im Licht des energieeffizienten und robusten Leuchtmittels. Die LED ist eine relativ junge Erfindung. 1907 entdeckte der englische Forscher Henry Joseph Round die Elektrolumineszenz, das Prinzip auf dem die Funktionsweise der LED beruht. Elektrische Energie wird beim Durchfluss durch einen Halbleiter in Licht umgewandelt. 1962 kamen die ersten industriell produzierten LEDs auf den Markt. Den ganzen Beitrag lesen »