Monatsarchiv für Mai 2012

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Licht- und Schattenspiele

Laut Lexikon ist ein Schatten „der nicht oder weniger beleuchtete Raum hinter einem reflektierenden bzw. lichtundurchlässigen Objekt.“ Bei diesem lichtundurchlässigen Objekt kann es sich um einen beliebigen Gegenstand handeln oder auch um den Körperumriss eines Menschen oder eines Tieres. Die Beobachtung eines Schattens ist immer wieder interessant und auch in der Fotografie und im Film ein gerne verwendetes Stilmittel – etwa in Kriminalfilmen. Denn ein Schatten kann auch Furcht auslösen. Was wären Krimis und Horrorfilme ohne den Einsatz geheimnisvoller Schatten, die Spannung erzeugen und den Zuschauer zu wilden Spekulationen anregen? Man denke nur an „Nosferatu – Phantom in der Nacht“. Den ganzen Beitrag lesen »

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Der Cinématographe Lumière

Der 28. Dezember des Jahres 1895 gilt allgemein als Geburtsstunde der Kinematografie. An diesem Dezembertag führten die Brüder Louis und Auguste Lumière im Grand Café in Paris erstmals mehrere Kurzfilme, die sie mit ihrer Erfindung, dem Cinématographe, gedreht hatten, der Öffentlichkeit vor. Der Cinématographe Lumière war ein etwa fünf Kilo schwerer Holzkasten, mit dem man sowohl Filme drehen als auch abspielen und einem größeren Publikum zeigen konnte. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern, z. B. Edisons Kinetoskop oder der Laterna magica, kombinierte der Cinématographe die Aufnahme- und Abspieltechnik in einem Gerät und war handlich genug, um die Filmaufnahmen nicht auf Studiodrehs beschränken zu müssen. Den ganzen Beitrag lesen »

Er war Fotograf, Zeichner, Bildhauer, Designer und Regisseur: László Moholy-Nagy (1895-1946) war ein multimediales Naturtalent und kann als Wegbereiter des Grafikdesigns bezeichnet werden. Der gebürtige Ungar war gegenüber neuer Technik sehr aufgeschlossen und äußerst experimentierfreudig.

Ohne Licht keine Kunst

Licht war eine wichtige Voraussetzung für die Werke Moholy-Nagys. Für ihn bekam Kunst erst dann eine Bedeutung, wenn sie von Licht reflektiert wird. Das Steckenpferd von László Moholy-Nagy war daher das Fotografieren ohne Fotokamera, das so genannte „Malen mit Licht“. Lichtempfindliche Materialien, wie etwa Fotopapier, werden direkt belichtet. Dabei entstehen kunstvolle Fotogramme. Den ganzen Beitrag lesen »

Auch wenn heutzutage kein Leuchtturmwärter mehr bei Wind und Wetter auf den hohen, der Küste vorgelagerten Türmen ausharren muss, sind Leuchttürme auch nach 2000 Jahren für die Seefahrenden unverzichtbar. Selbst aus größerer Entfernung sind die Lichtsignale der hohen, meist rot-weiß-gestreiften Türme zu sehen. Sie weisen den Seefahrern den richtigen Weg und warnen vor Untiefen und gefährlichen Klippen. Wenn es mittlerweile auch die Regel ist, dass Schiffe mithilfe der Navigationshilfe GPS gesteuert werden, so greift man doch im Notfall (bei einem technischen Versagen) immer noch auf das Leuchtfeuer am Horizont zurück. Den ganzen Beitrag lesen »

Sogenannte Lichtsäulen oder Lichtdome gehören heutzutage fast so selbstverständlich zum nächtlichen Stadtbild wie die Straßenbeleuchtung. Ob bunt oder weiß, die Lichtsäulen machen auf Diskotheken, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen aufmerksam und sind weithin sichtbar. Genau diese Sichtbarkeit – bisweilen auf eine Entfernung von 30 km – ist aber auch ein Grund, warum die in der Eventbeleuchtung so beliebten Himmelsstrahler häufig in der Kritik stehen. Den ganzen Beitrag lesen »