Monatsarchiv für Februar 2012

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Nächtliche Lichtkunst

Mit Taschenlampen, farbigen LEDs und Strahlern bewaffnet gehen sie nachts auf die Jagd nach den besten Szenerien für ihre Fotoaufnahmen. Sind sie schließlich fündig geworden, malen sie mit den mitgebrachten Lampen unterschiedlichste Figuren und Motive in die Dunkelheit und fotografieren sie. Langzeitbelichtungen machen diese später auf den Fotos sichtbar. „Lightwriting“ beziehungsweise „Lightpainting“ – beide Begriffe werden weitgehend synonym verwendet – sind inzwischen beliebte künstlerische Ausdrucksmittel, doch gelten sie noch immer als relativ exotisch. Den ganzen Beitrag lesen »

Die meisten Menschen haben schon einmal leuchtende Lebewesen beobachten können, z. B. die bekannten Glühwürmchen, die sich in warmen Sommernächten im Garten und am Waldrand tummeln. Bei den Glühwürmchen leuchten die Leuchtzellen, die sich an deren hinterem Bauchende befinden. Doch wie erklärt sich die Biolumineszenz (griech. Bios „Leben“, lat. lumen „Licht“) und auf welche Lebewesen trifft dieses Phänomen zu?

Welchen Zweck erfüllt die Biolumineszenz?

Das Phänomen, dass Lebewesen Licht erzeugen, trifft nicht nur auf die Glühwürmchen bzw. Johanniskäfer, wie sie nach ihrem vermehrten Auftreten um den Johannistag am 24. Juni herum auch genannt werden, zu. Auch bei Korallen, Quallen (Kronenqualle), Fischen (Laternenfisch und Anglerfisch) und Pilzen (Hallimasch) ist die Biolumineszenz zu beobachten. Die Leuchtkraft dient beispielsweise zur Tarnung, zur Verdeutlichung des Paarungswillens, aber auch dazu, Beute anzulocken. Den ganzen Beitrag lesen »

Seit jeher fasziniert der Mond die Menschheit. Vor ca. 4,6 Milliarden Jahren entstanden, ist er Ausgangspunkt für viele Legenden und Mythen. Von fast allen Kulturen dieser Welt wurde der Mond mit seinem faszinierenden Licht, das des Nachts vom sternenklaren Himmel scheint, als Gottheit verehrt. Die Römer verehrten ihn als Luna oder auch Diana, bei den Griechen waren es Selene und Artemis. Für die meisten Völker war der Mond eine weibliche Gottheit, während die Sonne als ihr männliches Gegenstück angesehen wurde. In der deutschen Sprache spiegelt sich diese Geschlechterverteilung nicht wie in vielen anderen Sprachen der Welt wider: Der Mond ist im Deutschen männlich und die Sonne weiblich. Den ganzen Beitrag lesen »

Arne Jacobsen machte sich nach dem Besuch der Königlich Dänischen Kunstakademie in den 1930er Jahren zunächst einen Namen als Architekt und baute Villen, Privathäuser, Rathäuser und Sporthallen. Inspiration für seine eigenen Architektur-Entwürfe fand er auf seinen Reisen, z. B. nach Berlin, wo er Werke von Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe besichtigte, die ihn durch ihre funktionale Sachlichkeit faszinierten und einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterließen. Später stattete er seine Bauten auch mit selbst entworfenen Armaturen, Bestecken, Sitzmöbeln und Leuchten aus. Er gilt durch seinen Stil, in dem sich Arne Jacobsens Liebe zur Natur mit funktionaler Sachlichkeit vereint, als Pionier der skandinavischen Moderne. Den ganzen Beitrag lesen »

Viele Menschen, darunter vor allem die Kinder, freuen sich jedes Jahr auf den ersten Schnee und hoffen auf „Weiße Weihnachten“. Was gibt es Schöneres, als an einem kalten Wintertag zu beobachten, wie Schneeflocken langsam der Erde entgegenschweben. Doch Schnee ist nicht gleich Schnee. Manchmal sinken große Schneeflocken sacht vom Himmel herab, als hätte „Frau Holle“ die Betten ausgeschüttelt, und legen sich wie ein duftiges Laken über die Landschaft. Dann wiederum ist es windig und nass und der herabfallende Schnee verwandelt sich am Boden sofort in Schneematsch. Doch wie entstehen Schneeflocken und was macht sie so einzigartig? Den ganzen Beitrag lesen »