Monatsarchiv für Januar 2012

„Ordnung ist das halbe Leben“, „Da herrschen noch Zucht und Ordnung“ oder „Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen“. Weisheiten und Redewendungen in Bezug auf Ordnung beziehungsweise Unordnung gibt es viele und in zahlreichen Kulturen. Doch mit der Umsetzung dieser vielzitierten Ordnung hapert es meist. Lieber wird das Motto „Nur das Genie beherrscht das Chaos“ praktiziert. Gerade in Büroräumen türmen sich gerne einmal alte Tageszeitungen, Kalender von vor drei Jahren oder Papiere und Mitschriften, die ihren Zenit ebenfalls schon bei weitem überschritten haben. Aber wieso sollte man das alles wegwerfen!? Vielleicht kann man es ja irgendwann noch einmal gebrauchen. Erst, wenn man etwas wirklich Wichtiges sucht, ist der Punkt erreicht, an dem man sich zum Wegwerfen und Aufräumen zwingt. Doch womit fängt man nur an? Dabei kann eine Methode helfen, die ihren Ursprung in Japan hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Für den finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto (1898 – 1976) gehörten Inneneinrichtung und Architektur eines Hauses immer untrennbar zusammen. Möbel und Accessoires mussten seiner Meinung nach in Einklang mit dem architektonischen Stil des Gebäudes stehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Aalto, wann immer er Möbel, Leuchten und Accessoires entwarf, dies speziell für ein bestimmtes Bauwerk tat. Die heute noch produzierte, weltberühmte Aalto-Vase z. B. entwarf er für das exklusive Savoy-Restaurant in Helsinki, weswegen sie auch häufig „Savoy-Vase“ genannt wird. Die geschwungenen Formen dieser Vase erinnern an den Grundriss eines Sees und sind damit ein aussagekräftiges Beispiel für die typischen Aalto-Formen: die Welle und der Fächer. Den ganzen Beitrag lesen »

admin

Abseits der Norm

Hört man den Namen Friedensreich Hundertwasser hat man im selben Moment seine farbenfrohen Bauwerke vor Augen. Normierung und Geradlinigkeit waren Hundertwasser zuwider. Diese Einstellung verdeutlicht jedes einzelne seiner farbenfrohen und unkonventionellen Werke zu hundert Prozent. 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, begann er bereits als Kind mit der Malerei. Seine Kunsterzieher entdeckten das außerordentliche Gespür des Jungen für Farben und Formen. Schon bevor Hundertwasser sein Kunststudium Ende der 1940er Jahre abbrach, unterzeichnete er seine Aquarelle mit diesem an seinen bürgerlichen Namen angelehnten Pseudonym. Den ganzen Beitrag lesen »

Am 29. Januar 1886 meldete Carl Friedrich Benz (1844-1929) seinen „Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an und bereitete damit den Weg für die weitere Entwicklung und den Fortschritt der Automobilindustrie. Die erste aufsehenerregende Fahrt über Land von Mannheim nach Pforzheim unternahm seine Frau Bertha ohne das Wissen ihres Mannes zusammen mit den Söhnen Richard und Eugen. Den ganzen Beitrag lesen »