Monatsarchiv für Dezember 2011

Jedes Jahr am 31. Dezember, wenn sich die Zeiger der Uhren langsam auf Mitternacht zu bewegen, holen die meisten von uns ihre Feuerwerkskracher und Leuchtkanonen hervor. Das alte Jahr lässt man hinter sich und begrüßt das neue voller Erwartungen mit einem prächtigen Feuerwerk. Doch woher kommt eigentlich die Tradition des Feuerwerks an Silvester? Schon die Germanen pflegten das Ritual, mit Lärm die bösen Geister zu vertreiben. Sie benutzen dazu u. a. Dreschflegel und Peitschen. Die Chinesen entdeckten im 8. Jahrhundert explosive Stoffe (Salpeter, Holzkohle und Schwefel – bei uns bekannt als Schwarzpulver), die von holländischen Seefahrern im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht und zunächst nur in Kriegswaffen eingesetzt wurden. Den ganzen Beitrag lesen »

Im November fällt manchmal der erste Schnee, in jedem Fall aber der alljährliche Startschuss für die weihnachtliche Deko-Saison. Dann erleuchten wieder Lichterketten, Lichtschläuche und Lichtnetze die Fenster und Fassaden der Häuser. Bei den Stichwörtern „Weihnachtsdekoration aus dem Erzgebirge“ kommen uns sofort die kunstvoll aus Holz gefertigten Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Nussknacker in den Sinn. Doch nicht nur traditioneller Weihnachtsschmuck hat seinen Ursprung im Erzgebirge, auch die weniger bekannten „Leuchterspinnen“ wurden dort hergestellt. Den ganzen Beitrag lesen »

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sieht man sie – als Fensterdekoration, Kuscheltier, auf Kerzenleuchtern oder Lichterbögen. Auch als LED-Silhouette sind sie in manchem Vorgarten zu bewundern. Die Rede ist von dem Tier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht – dem Rentier. Oder ist das Rentier etwa ein Elch?

Rentier oder Elch – die Unterschiede

Elche und Rentiere sind Hirscharten, die beide in Nordeuropa, Asien und Nordamerika vorkommen. Elche sind jedoch wesentlich größer als Rentiere und haben ein anderes Geweih. Ein erwachsener Elchbulle misst (bei einer Schulterhöhe von bis zu 2,3 Metern) bis zu drei Meter und wiegt zwischen 500 und 800 Kilogramm, wobei die europäischen Elche kleiner sind als die amerikanischen. Rentiere werden (bei einer Schulterhöhe von max. 1,5 Metern) höchstens zwei Meter groß und bringen es lediglich auf ein Gewicht von höchstens 300 Kilogramm. Während bei den Rentieren Männchen und Weibchen stangenartige, weit verzweigte Geweihe tragen, schmückt sich bei den Elchen nur das männliche Tier mit einem Geweih, das eher schaufelartig aussieht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Gefährliches Kerzenlicht

Es gibt wohl nichts Stimmungsvolleres, als in der Advents- und Weihnachtszeit bei Kerzenschein gemütlich beisammen zu sitzen und den Duft von echtem Tannengrün, Weihnachtsgebäck und Glühwein zu genießen. Die Kombination von Christbäumen bzw. Adventskränzen aus echten Tannenzweigen und offenen Flammen ist jedoch nicht ganz ungefährlich und kann in Windeseile einen Wohnungsbrand mit verheerenden Schäden auslösen. Den ganzen Beitrag lesen »

Viele Menschen schwören auf den regelmäßigen Saunagang zur Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag und zur Vorbeugung und Gesunderhaltung ihres Körpers und der Seele. Durch einen Saunagang wird die Durchblutung angeregt und die Entschlackung des Körpers gefördert. Regelmäßiges Saunieren stärkt außerdem die Abwehrkräfte. Aber Vorsicht: Der normale Saunagang mit der dabei entstehenden hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu über 100 Grad Celsius ist für körperlich sensible Naturen bzw. Menschen mit speziellen Vorerkrankungen nicht zu empfehlen. Die Bio-Sauna bietet hier seit einiger Zeit eine Alternative. Im sogenannten Sanarium bzw. Danarium werden lediglich Temperaturen von 40 bis 60 Grad Celsius erreicht und eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50 Prozent lässt auch Herz- und Kreislaufkranke nicht schwindeln. Im Gegensatz zur klassischen „finnischen Sauna“ kommt die Bio-Sauna ohne Aufgüsse aus und die niedrigeren Temperaturen ermöglichen einen längeren Aufenthalt. Den ganzen Beitrag lesen »

Ein intelligentes Haus bzw. eine intelligente Wohnung, wie man „Smart Home“ übersetzen könnte, ist dem menschlichen Wesen gar nicht so fern, wie man denken mag: Es besteht aus einem Gehirn (Server), unterschiedlichen Sinnen (Sensoren, die Helligkeit, Wärme oder Bewegung wahrnehmen können), Nervenbahnen (Vernetzung durch Kabel oder Funk) und Muskeln (Steuerungskomponenten, sog. Aktoren, z. B. Motoren, die die gewünschten Aktionen ausführen). Bisher ist statistisch gesehen nur ein Prozent der neugebauten Häuser entsprechend vernetzt und auf das Konzept des intelligenten Wohnens ausgelegt. Die Vorteile eines Smart Homes gehen weit über die Komponente „Komfort“, die von vielen als technischer Firlefanz abgetan wird, hinaus, denn vernetzte Häuser bieten zudem Energieersparnis, Flexibilität und Sicherheit. Den ganzen Beitrag lesen »

„Wann ist denn endlich Weihnachten?“ – eine Frage, die Eltern in der Adventszeit oft sogar mehrmals am Tag gestellt bekommen. Die Kinder quält die Ungeduld, die Eltern der Vorbereitungsstress. Ein schöner Brauch ist daher ein Adventskalender. Jeden Tag darf man eines der 24 Türchen öffnen. Der Adventskalender verbildlicht den Zeitraum zwischen dem 1. und 24. Dezember. So ist die Anzahl der Tage bis zum Heiligen Abend für die Kinder keine abstrakte Größe mehr. Verkürzen kann der Adventskalender das Warten aufs Christkind zwar auch nicht wirklich – aber er kann es zumindest erträglicher machen und dazu noch versüßen. Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie in Bonn herausfand, vertilgt jeder Deutsche im Jahr rund 7,4 Kilogramm Süßigkeiten – die Hälfte davon sind weihnachtliche Schleckereien wie Schoko-Weihnachtsmänner, Spekulatius, Lebkuchen und natürlich auch die kleinen Delikatessen, die sich hinter den Türchen des Adventskalenders befinden. Den ganzen Beitrag lesen »