„Ordnung ist das halbe Leben“, „Da herrschen noch Zucht und Ordnung“ oder „Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen“. Weisheiten und Redewendungen in Bezug auf Ordnung beziehungsweise Unordnung gibt es viele und in zahlreichen Kulturen. Doch mit der Umsetzung dieser vielzitierten Ordnung hapert es meist. Lieber wird das Motto „Nur das Genie beherrscht das Chaos“ praktiziert. Gerade in Büroräumen türmen sich gerne einmal alte Tageszeitungen, Kalender von vor drei Jahren oder Papiere und Mitschriften, die ihren Zenit ebenfalls schon bei weitem überschritten haben. Aber wieso sollte man das alles wegwerfen!? Vielleicht kann man es ja irgendwann noch einmal gebrauchen. Erst, wenn man etwas wirklich Wichtiges sucht, ist der Punkt erreicht, an dem man sich zum Wegwerfen und Aufräumen zwingt. Doch womit fängt man nur an? Dabei kann eine Methode helfen, die ihren Ursprung in Japan hat. Den ganzen Beitrag lesen »
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Für den finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto (1898 – 1976) gehörten Inneneinrichtung und Architektur eines Hauses immer untrennbar zusammen. Möbel und Accessoires mussten seiner Meinung nach in Einklang mit dem architektonischen Stil des Gebäudes stehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Aalto, wann immer er Möbel, Leuchten und Accessoires entwarf, dies speziell für ein bestimmtes Bauwerk tat. Die heute noch produzierte, weltberühmte Aalto-Vase z. B. entwarf er für das exklusive Savoy-Restaurant in Helsinki, weswegen sie auch häufig „Savoy-Vase“ genannt wird. Die geschwungenen Formen dieser Vase erinnern an den Grundriss eines Sees und sind damit ein aussagekräftiges Beispiel für die typischen Aalto-Formen: die Welle und der Fächer. Den ganzen Beitrag lesen »
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Hört man den Namen Friedensreich Hundertwasser hat man im selben Moment seine farbenfrohen Bauwerke vor Augen. Normierung und Geradlinigkeit waren Hundertwasser zuwider. Diese Einstellung verdeutlicht jedes einzelne seiner farbenfrohen und unkonventionellen Werke zu hundert Prozent. 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, begann er bereits als Kind mit der Malerei. Seine Kunsterzieher entdeckten das außerordentliche Gespür des Jungen für Farben und Formen. Schon bevor Hundertwasser sein Kunststudium Ende der 1940er Jahre abbrach, unterzeichnete er seine Aquarelle mit diesem an seinen bürgerlichen Namen angelehnten Pseudonym. Den ganzen Beitrag lesen »
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Am 29. Januar 1886 meldete Carl Friedrich Benz (1844-1929) seinen „Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an und bereitete damit den Weg für die weitere Entwicklung und den Fortschritt der Automobilindustrie. Die erste aufsehenerregende Fahrt über Land von Mannheim nach Pforzheim unternahm seine Frau Bertha ohne das Wissen ihres Mannes zusammen mit den Söhnen Richard und Eugen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Jedes Jahr am 31. Dezember, wenn sich die Zeiger der Uhren langsam auf Mitternacht zu bewegen, holen die meisten von uns ihre Feuerwerkskracher und Leuchtkanonen hervor. Das alte Jahr lässt man hinter sich und begrüßt das neue voller Erwartungen mit einem prächtigen Feuerwerk. Doch woher kommt eigentlich die Tradition des Feuerwerks an Silvester? Schon die Germanen pflegten das Ritual, mit Lärm die bösen Geister zu vertreiben. Sie benutzen dazu u. a. Dreschflegel und Peitschen. Die Chinesen entdeckten im 8. Jahrhundert explosive Stoffe (Salpeter, Holzkohle und Schwefel – bei uns bekannt als Schwarzpulver), die von holländischen Seefahrern im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht und zunächst nur in Kriegswaffen eingesetzt wurden. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Brauchtum, Feuerwerk, Silvester
Im November fällt manchmal der erste Schnee, in jedem Fall aber der alljährliche Startschuss für die weihnachtliche Deko-Saison. Dann erleuchten wieder Lichterketten, Lichtschläuche und Lichtnetze die Fenster und Fassaden der Häuser. Bei den Stichwörtern „Weihnachtsdekoration aus dem Erzgebirge“ kommen uns sofort die kunstvoll aus Holz gefertigten Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Nussknacker in den Sinn. Doch nicht nur traditioneller Weihnachtsschmuck hat seinen Ursprung im Erzgebirge, auch die weniger bekannten „Leuchterspinnen“ wurden dort hergestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Erzgebirge, Holzkunst, Leuchterspinnen
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sieht man sie – als Fensterdekoration, Kuscheltier, auf Kerzenleuchtern oder Lichterbögen. Auch als LED-Silhouette sind sie in manchem Vorgarten zu bewundern. Die Rede ist von dem Tier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht – dem Rentier. Oder ist das Rentier etwa ein Elch?
Rentier oder Elch – die Unterschiede
Elche und Rentiere sind Hirscharten, die beide in Nordeuropa, Asien und Nordamerika vorkommen. Elche sind jedoch wesentlich größer als Rentiere und haben ein anderes Geweih. Ein erwachsener Elchbulle misst (bei einer Schulterhöhe von bis zu 2,3 Metern) bis zu drei Meter und wiegt zwischen 500 und 800 Kilogramm, wobei die europäischen Elche kleiner sind als die amerikanischen. Rentiere werden (bei einer Schulterhöhe von max. 1,5 Metern) höchstens zwei Meter groß und bringen es lediglich auf ein Gewicht von höchstens 300 Kilogramm. Während bei den Rentieren Männchen und Weibchen stangenartige, weit verzweigte Geweihe tragen, schmückt sich bei den Elchen nur das männliche Tier mit einem Geweih, das eher schaufelartig aussieht. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Elch, Rentier, Weihnachtsbeleuchtung
Es gibt wohl nichts Stimmungsvolleres, als in der Advents- und Weihnachtszeit bei Kerzenschein gemütlich beisammen zu sitzen und den Duft von echtem Tannengrün, Weihnachtsgebäck und Glühwein zu genießen. Die Kombination von Christbäumen bzw. Adventskränzen aus echten Tannenzweigen und offenen Flammen ist jedoch nicht ganz ungefährlich und kann in Windeseile einen Wohnungsbrand mit verheerenden Schäden auslösen. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Brandschutz, Kerzenlicht, Weihnachtsbaum, Weihnachtsbeleuchtung
Viele Menschen schwören auf den regelmäßigen Saunagang zur Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag und zur Vorbeugung und Gesunderhaltung ihres Körpers und der Seele. Durch einen Saunagang wird die Durchblutung angeregt und die Entschlackung des Körpers gefördert. Regelmäßiges Saunieren stärkt außerdem die Abwehrkräfte. Aber Vorsicht: Der normale Saunagang mit der dabei entstehenden hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu über 100 Grad Celsius ist für körperlich sensible Naturen bzw. Menschen mit speziellen Vorerkrankungen nicht zu empfehlen. Die Bio-Sauna bietet hier seit einiger Zeit eine Alternative. Im sogenannten Sanarium bzw. Danarium werden lediglich Temperaturen von 40 bis 60 Grad Celsius erreicht und eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50 Prozent lässt auch Herz- und Kreislaufkranke nicht schwindeln. Im Gegensatz zur klassischen „finnischen Sauna“ kommt die Bio-Sauna ohne Aufgüsse aus und die niedrigeren Temperaturen ermöglichen einen längeren Aufenthalt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Ein intelligentes Haus bzw. eine intelligente Wohnung, wie man „Smart Home“ übersetzen könnte, ist dem menschlichen Wesen gar nicht so fern, wie man denken mag: Es besteht aus einem Gehirn (Server), unterschiedlichen Sinnen (Sensoren, die Helligkeit, Wärme oder Bewegung wahrnehmen können), Nervenbahnen (Vernetzung durch Kabel oder Funk) und Muskeln (Steuerungskomponenten, sog. Aktoren, z. B. Motoren, die die gewünschten Aktionen ausführen). Bisher ist statistisch gesehen nur ein Prozent der neugebauten Häuser entsprechend vernetzt und auf das Konzept des intelligenten Wohnens ausgelegt. Die Vorteile eines Smart Homes gehen weit über die Komponente „Komfort“, die von vielen als technischer Firlefanz abgetan wird, hinaus, denn vernetzte Häuser bieten zudem Energieersparnis, Flexibilität und Sicherheit. Den ganzen Beitrag lesen »
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