Er war Fotograf, Zeichner, Bildhauer, Designer und Regisseur: László Moholy-Nagy (1895-1946) war ein multimediales Naturtalent und kann als Wegbereiter des Grafikdesigns bezeichnet werden. Der gebürtige Ungar war gegenüber neuer Technik sehr aufgeschlossen und äußerst experimentierfreudig.

Ohne Licht keine Kunst

Licht war eine wichtige Voraussetzung für die Werke Moholy-Nagys. Für ihn bekam Kunst erst dann eine Bedeutung, wenn sie von Licht reflektiert wird. Das Steckenpferd von László Moholy-Nagy war daher das Fotografieren ohne Fotokamera, das so genannte „Malen mit Licht“. Lichtempfindliche Materialien, wie etwa Fotopapier, werden direkt belichtet. Dabei entstehen kunstvolle Fotogramme. Den ganzen Beitrag lesen »

Auch wenn heutzutage kein Leuchtturmwärter mehr bei Wind und Wetter auf den hohen, der Küste vorgelagerten Türmen ausharren muss, sind Leuchttürme auch nach 2000 Jahren für die Seefahrenden unverzichtbar. Selbst aus größerer Entfernung sind die Lichtsignale der hohen, meist rot-weiß-gestreiften Türme zu sehen. Sie weisen den Seefahrern den richtigen Weg und warnen vor Untiefen und gefährlichen Klippen. Wenn es mittlerweile auch die Regel ist, dass Schiffe mithilfe der Navigationshilfe GPS gesteuert werden, so greift man doch im Notfall (bei einem technischen Versagen) immer noch auf das Leuchtfeuer am Horizont zurück. Den ganzen Beitrag lesen »

Sogenannte Lichtsäulen oder Lichtdome gehören heutzutage fast so selbstverständlich zum nächtlichen Stadtbild wie die Straßenbeleuchtung. Ob bunt oder weiß, die Lichtsäulen machen auf Diskotheken, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen aufmerksam und sind weithin sichtbar. Genau diese Sichtbarkeit – bisweilen auf eine Entfernung von 30 km – ist aber auch ein Grund, warum die in der Eventbeleuchtung so beliebten Himmelsstrahler häufig in der Kritik stehen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Glühlampen-Fan Ingo Maurer

Als 2009 das EU-weite Glühlampenverbot in Kraft trat, rief Ingo Maurer zum „zivilen Ungehorsam“ auf. „Ich halte das Licht einer Glühlampe nicht für ersetzbar, sondern für einzigartig“, so Maurer in einem Statement. Der Lichtdesigner verehrt die Glühlampe schon seit Beginn seiner Karriere. Daher ist seine erste Leuchte „Bulb“ (dt. „Glühlampe“) aus dem Jahr 1966 wohl durchaus als Hommage an die Glühlampe und ihren Erfinder Thomas Alva Edison zu verstehen.

Vom Bodensee über New York und San Francisco nach München

1932 auf der Insel Reichenau am Bodensee geboren, schloss Maurer zunächst eine Ausbildung als Typograf und ein Grafikstudium ab. 1960 zog es ihn in die USA, wo er bis zu seiner Rückkehr 1963 als freier Designer arbeitete. 1966 gründete er das Unternehmen „Design M“, heute die Ingo Maurer GmbH mit Sitz in München. Seine Premieren-Leuchte „Bulb“ in der Form einer überdimensionalen Glühbirne wurde gleich ein weltweiter Erfolg und wenig später sogar Ausstellungs-Bestandteil des renommierten Museum of Modern Art in New York. Den ganzen Beitrag lesen »

Erwähnt man den Namen Tiffany, denken die meisten Menschen zunächst an den sündhaft teuren Schmuck von Tiffany & Co., New York. Doch an zweiter Stelle stehen sicherlich die bunten Glasleuchten, die weltweit als Tiffany-Leuchten bekannt sind. Dass man den Schmuck und die Leuchten miteinander in Verbindung bringt, ist gar nicht so falsch, denn schließlich sind der Luxus-Juwelier und der Glaskünstler miteinander verwandt – es sind nämlich Vater und Sohn. Charles Lewis Tiffany, der Vater, gründete 1837 eine Schmuck- und Silberwarenfirma, die ihm zu großem Reichtum verhelfen sollte. Der Sohn, Louis Comfort Tiffany, war zunächst nicht besonders interessiert daran, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und begab sich deshalb auf ausgedehnte Reisen nach Europa und Afrika. Den ganzen Beitrag lesen »

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Leuchtendesign aus Hamburg

Er hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre, studierte an der New Yorker Parson School of Design und ist heute einer der erfolgreichsten internationalen Produkt- und Leuchtendesigner. Gleich mit seiner ersten Leuchtenkollektion gelang Tobias Grau 1987 – auf der Möbelmesse in Köln – der Durchbruch. Für Furore sorgte damals vor 25 Jahren unter anderem das Niedervolt-Leuchtensystem „Luja“. Den ganzen Beitrag lesen »

In den letzten zwei Jahrzehnten hat skandinavisches Design – nicht zuletzt dank des weltweit vertretenen Möbelgiganten – Einzug in so gut wie jedes deutsche Zuhause gehalten. Design aus dem Norden besticht durch seine klaren Formen und Farben, seine Funktionalität und seine Schlichtheit. Die heute noch produzierten Kreationen von skandinavischen Design-Ikonen wie Arne Jacobsen, Alvar Aalto oder Poul Henningsen beweisen, dass man den nordischen Stil als durchaus klassisch bezeichnen kann, da er nie wirklich aus der Mode kommt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Licht- und Wassererlebnisse

„Wasser ist zum Waschen da …“, heißt es in einem Kinderlied. Doch das nasse Element kann weitaus mehr. Insbesondere in Verbindung mit Licht entfaltet Wasser eine ganz besondere Wirkung.

Von der Treppenhaus-Toilette zur Armatur-Beleuchtung mit LEDs

Von einem eigenen Badezimmer mit Badewanne, Dusche, Doppel-Waschtisch und Toilette konnte man im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts nur träumen. Zu jener Zeit wusch man sich in einem Zuber in der (Wasch-)Küche und musste sich mit einer unbeheizten Toilette im Hof oder Treppenhaus begnügen. Doch die Badkultur hat sich stark gewandelt: man spricht heute vom „Look“ und „Wellness-Faktor“ des Badezimmers und meint damit einen Raum mit Wohlfühlcharakter, in dem man sich gerne aufhält und entspannen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Im Jahr 2011 gingen zum fünften Mal seit Beginn der Aktion „Earth Hour“ („Stunde der Erde“) im März weltweit in vielen Städten und Gemeinden die Lichter aus. Mit Ausnahme der Straßenbeleuchtung, die aus Sicherheitsgründen angeschaltet blieb, lagen viele Privatwohnungen, aber auch öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten im Dunkeln.

„60+ Go Beyond The Hour” – ein Appell zu mehr Klimaschutz

Die 2011er Kampagne von „Earth Hour“ nutzte der WWF (World Wide Fund For Nature) für eine weitere Aktion: „60+ Go Beyond The Hour”. Die Menschen sollten sich auch über die angeregten 60 Minuten Lichtabschalten hinaus Gedanken darüber machen, wie sie aktiv zum Klimaschutz beitragen können: z. B durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter, der aus erneuerbaren Energien (Erdwärme, Sonne und Wind) erzeugten Strom liefert. Auch die Energieersparnis zur Verringerung des CO2-Ausstoßes war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren. Den ganzen Beitrag lesen »

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Lampenfieber positiv nutzen

Schlotternde Knie, trockener Mund, die Schweißflecken unter dem Jackett sind fast genauso groß wie die Angst vor dem völligen Versagen der Stimme. Wer diese Anzeichen verspürt, ist meist ein Opfer von Lampenfieber. Am liebsten würde man jetzt die Flucht ergreifen. Dieser durch Angst ausgelöste Fluchtreflex hat unsere Vorfahren vor so mancher Gefahr bewahrt. In Studium oder Beruf und überall dort, wo Rhetorik und Darstellungsvermögen gefragt sind, ist dieser allerdings hinderlich. Doch der Fluchtgedanke muss erst gar nicht aufkommen. Es gibt Mittel, die helfen mit Lampenfieber besser umzugehen. Dann kann es uns sogar positive Impulse geben. Den ganzen Beitrag lesen »

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